Carolin Schulze macht Falschen Hasen - aus Mehlwürmern. Die werden erst zermatscht und dann im 3D-Drucker zu kleinen Hasenschnitzeln gedruckt. Dafür wurde sie mit einem Designpreis ausgezeichnet.

Insekten gelten als nachhaltiges, ethisch vertretbares Nahrungsmittel. Trotzdem ekeln wir uns davor, sie zu essen. Gegen diese Abneigung wollte Carolin Schulze etwas tun - und zwar mit der richtigen Form. Darum hat sie für ihr Projekt "Falscher Hase / Bugs‘ Bunny" Insektenfleisch in altbekannte Formen gepresst. Dafür hat sie den Sustainability-Preis der Future Convention Frankfurt gewonnen.

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Gewürztes Mehlwurmmehl

Zuerst hat Carolin Schulze lebendige Mehlwürmer eingefroren und dann zerhäckselt. Mittlerweile kauft sie getrocknete Mehlwürmer und macht ein Mehl daraus. Das verarbeitet sie zu einer Paste, mit der die Spritze am 3D-Drucker gefüllt wird.

"Es kommt immer drauf an, wie man würzt: Mehlwürmer haben einen nussigen Geschmack. Das funktioniert total gut."

Die Idee hatte Carolin Schulze, als sie vom effektivem und kostengünstigem Insektenfarming in Laos erfuhr. Das erschien ihr eine gute Methode zu sein, um unsere Ernährung nachhaltiger zu gestalten. Unsere kulturelle Prägung keine Insekten zu essen, sei das größte Problem, sagt Carolin Schulze. Das könnte der 3D-Druck aber lösen. Carolin Schulzes Ziel ist es, dass ihr Falscher Hase und andere Produkte aus Insektenfleisch bald im Supermarkt angeboten werden.

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