Schwitzige Hände, eine zitternde Stimme und ein knallroter Kopf: Bekommen viele von uns, wenn sie aufgeregt sind. Egal ob wir in der Uni einen Vortrag halten müssen oder einen wichtigen Termin haben. In dieser Ab 21 reden wir mit Lena und Boris, die lange von Prüfungsangst oder Lampenfieber geplagt waren und es geschafft haben sie zu überwinden.

Wahrscheinlich schreibt wirklich niemand gern Prüfungen. Aber Lenas Angst vor der Klausurenphase in der Uni ist irgendwann so schlimm gewesen, dass sie sich gefragt hat: Ist das eigentlich normal? Danach hat sie herausgefunden, dass sie extreme Prüfungsangst hat, die keineswegs der Normalzustand sein sollte. Seit sie das weiß, sind ihre Noten viel besser geworden. Wie sie das geschafft hat, erzählt sie uns.

Boris hat als Kind gut Tischtennis gespielt, doch bei Turnieren hat er oft versagt. Der Grund: Er konnte sich vor Nervosität kaum konzentrieren. Damals hat ihm kurzfristig eine relativ einfache Methode geholfen:

"Ich habe meinen Vater aus der Halle geschmissen und ihm verboten zu zugucken. Das war damals die beste Medizin."
Boris Beimann, Coach

Trotzdem hat ihn das Lampenfieber weiter begleitet. Deshalb hat er inzwischen einen Job daraus gemacht.

Nehmt eure Aufregung an und versteckt sie nicht vor euch

Lampenfieber kann euch nicht nur lähmen, sondern ihr könnt es auch für euch nutzen. Sagt zumindest die Rhetoriktrainerin Beatrix Schwarzbach. Ein Hilfsmittel ist, die Aufregung anzunehmen und sich nicht für sie zu schämen. Außerdem erklärt uns die Rhetoriktrainerin, warum wir eigentlich nervös sind und wie wir die Gefühle überwinden können. In unserem Podcast hat sie uns eine Anleitung verraten.