Wie wir alle möglichen oder unmöglichen Dinge mit Internet-Zugang versehen, zeigt uns Netzbastler Moritz Metz.

Er ist genauso groß wie eine Briefmarke - und kostet auch kaum mehr: Der WLAN-fähige Mini-Computer ESP8266. In der Maker-Szene, die bisher viel mit dem bekannten Arduino-Mikrocontroller gespielt hat eine kleine Revolution.

Der winzige Billig-Chip oder seine einfacher nutzbaren USB-Geschwister helfen, alle möglichen oder unmöglichen Dinge mit Internet-Zugang zu versehen.

DIY-Profiamateur Moritz Metz hat sich ausführlich mit dem ESP8266 beschäftigt. Und baut, nachdem er schon den Amazon Dash Button gehackt hat, eine Open-Source-Alternative zu Amazons eingeschränktem Shopping-Internetknopf.

Der Netzbastel-Button steckt in einer Acrylglas- oder Arganholz-Kiste, nutzt einen Arcade-Spielautomaten- bzw einen Türklingel-Edelstahl-Knopf, zwei Mignon-Batterien, den ESP8266 12F, eine einfache Schaltung sowie ein paar Zeilen Code, die sich an dem von ähnlichen Projekten orientieren.

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Aber was soll ein Knopdruck auslösen? Vom Briefkasten-Schalter über eine Taxitaste, über Lichtschalter, Türklingelknöpfe, Datenlogger ist alles möglich. Und weil es geht, versieht Moritz eine uralte Haustürklingel mit einem weiteren ESP-Mikrochip und einem Schalt-Transistor. Nicht nur Moderator Sebastian kann diese mit seinem Knopf im Kölner Funkhaus live auslösen - sondern über einen virtuellen Internetknopf alle DRadio-Wissen-Hörer.

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