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Zauberhaft, fragil, erheiternd: Seifenblasen verbreiten Partystimmung auf Festivals und Geburtstagsfeiern und laden uns zum Spielen ein. Wir wollen sie erhaschen oder auf der Hand balancieren, aber puff... kaum schweben die zarten Gebilde in der Luft, da sind sie auch schon wieder zerplatzt. In dieser Ausgabe von Netzbasteln erfahrt ihr, wie ihr Seifenblasen ganz leicht selbst herstellen könnt.

Das angeblich beste Seifenblasen-Rezept ist ganz einfach:

  • 1 Liter kaltes, eventuell deminieralisiertes/ destilliertes Wasser
  • 1 Teelöffel Bastelkleister/ Methylcellulose einrühren
  • 50 ml Feen-Spülmittel (andere funktionieren offenbar kaum) hinzugeben
Etwas Bastelkleister, demineralisiertes/ destilliertes Wasser und etwas Feenspülmittel.
© Deutschlandfunk Nova | Moritz Metz
Erst mal alle Inhaltsstoffe besorgen und die Seifenblasen-Flüssigkeit zusammenrühren.

Für zwei Seifenblasen-Werkzeuge benötigt ihr:

  • Drei Holzstäbe
  • Möglichst dickes Baumwoll-Häkelgarn
  • Ein mit Häkelgarn umwickelter Draht
  • Eine Beilagsscheibe.
Seifenblasen-Geräte herstellen: ein paar Holzstäbe, Häkelgarn und etwas Draht
© Deutschlandfunk | Nova
Ihr braucht nicht viel: Drei Holzstäbe, dickes Baumwoll-Häckelgarn, Draht und eine Beilagscheibe.

Wenn ihr Riesen-Seifenblasen erzeugen wollt, besteht die Kunst darin, die Blasen ohne Abreißen des Seifenfilms aufzuziehen.

©
Das Gewicht der Beilagscheibe hilft dabei das Häkelgarn aus Baumwolle ganz in die Flüssigkeit einzutunken.

Mit etwas Übung gelingen auch Riesen-Seifenblasen

Riesenseifenblasen.
© Deutschlandfunk Nova | Moritz Metz
Netzbastler Moritz Metz hat den Dreh schnell raus.

Aber Achtung: Die im Feen-Spülmittel enthaltenen Tenside sind teilweise erdölbasiert. Bitte achtet darauf, die Seifenblasen-Flüssigkeit nicht in Naturschutzgebieten und am Wasser zu verwenden.

Seifenblasen-Flüssigkeit, die ihr in den Geschäften kaufen könnt, basiert meist auf rein biologischen Zusatzstoffen und ist dadurch in der Natur deutlich besser abbaubar.

Moritz Metz bläst Seifenblasen in die Luft.
© Deutschlandfunk Nova | Moritz Metz
Ein Anlass fürs Seifenblasen-Pusten findet sich immer.