Wer sich auf ein Mofa setzt, merkt schnell: Bei 25 Kilometer in der Stunde überholen einen auch schon mal Radfahrer. Entschleunigung ist angesagt. Gar nicht so leicht, wenn einem dabei die eigene Vergangenheit im Nacken sitzt. So geht es den Brüdern Georg (Bjarne Mädel) und Christian (Lars Eidinger) im Brüderroadmovie "25 km/h". Beide sind in dieser Sendung zu Gast bei Tom Westerholt.

Auf der Beerdigung ihres Vaters treffen sich Georg und Christian erstmals nach 30 Jahren wieder: Georg, der beim Vater im baden-württembergischen Dorf geblieben war und Christian, der Karriere als internationaler Tippmanager gemacht hat. Auf das lockernde Besäufnis folgt der Plan: Jetzt machen wir die Tour, die wir mit 15 schon machen wollten: Auf Mofas quer durch Deutschland bis zur Ostsee. Logisch, dass diese Sauftour alte und neue Wunden aufreißt, Aufgestautes herausbricht und die zwei Brüder an ihre Grenzen bringt.

Externer Inhalt

Hier geht es zu einem externen Inhalt eines Anbieters wie Twitter, Facebook, Instagram o.ä. Wenn Ihr diesen Inhalt ladet, werden personenbezogene Daten an diese Plattform und eventuell weitere Dritte übertragen. Mehr Informationen findet Ihr in unseren Datenschutzbestimmungen.

Eine für sich genommen ganz süße Geschichte hebt dank ihrer Hauptdarsteller ab: Lars Eidinger und Bjarne Mädel werfen sich in jeder Szene die Bälle zu, als hätten sie ihr (Schauspiel-) Leben lang nichts anderes gemacht. Timing, Chemie, Haltung: Alles sitzt auf den Punkt, bis in die letzte Millisekunde des Films. Da sind auch Wotan Wilke Möhring, Alexandra Maria Lara, Sandra Hüller, Franka Potente und Jella Haase wirklich nur noch schmückendes Beiwerk, meint unser Filmkritiker Tom Westerholt.

Externer Inhalt

Hier geht es zu einem externen Inhalt eines Anbieters wie Twitter, Facebook, Instagram o.ä. Wenn Ihr diesen Inhalt ladet, werden personenbezogene Daten an diese Plattform und eventuell weitere Dritte übertragen. Mehr Informationen findet Ihr in unseren Datenschutzbestimmungen.

Auch neu im Kino: "Bohemian Rhapsody" 

Es ist ein beinahe unmögliches Vorhaben, den großen und absolut einzigartigen Freddy Mercury in einem Film darzustellen. Einer hat es dennoch gewagt. Die meisten von uns kennen ihn bisher als Mr. Robot aus der gleichnamigen Serie: Rami Malek. Er wird in der brillanten Biografieverfilmung "Bohemian Rhapsody" jetzt regelrecht zu Freddy, eine Verwandlung und beinahe schon Metamorphose, die mehr als beeindruckt. Um ihn herum als Band Queen und ebenfalls täuschend echt genial: Gwilym Lee als Gitarrist Brian May, Ben Hardy als Drummer Roger Taylor und Joseph Mazzello als Bassist John Deacon. Auch mit Rami Malek spricht Tom Westerholt in dieser Sendung.