Der eine muss sich derzeit Blackshaming-Vorwürfe gefallen lassen, weil er sich als schwarzer Schauspieler in seiner Computer animierten Filmgestalt blau einfärben ließ. Der andere, auch im dritten Teil seiner Filmreihe "John Wick" nichts als einen stumpfen Amoklauf abzubilden. Der eine ist Will Smith, der andere ist Keanu Reeves, und mit beiden sprechen wir in dieser Ausgabe von "Eine Stunde Film".

Seit Jahren bringt Disney seine ehemaligen Zeichentrick-Klassiker als aufpolierte Live-Action-Filme neu ins Kino, zuletzt unter anderem "Das Dschungelbuch" und "Die Schöne & Das Biest". Nun folgt auch "Aladdin", unter anderem mit Superstar Will Smith als Geist aus der Lampe. Der war im Original nun mal blau und sieht nun in Gestalt von Smith (Computer animiert) zum Teil auch wieder so aus - was ihm Blackshaming-Vorwürfe einbrachte im Sinne von "warum darf ein schwarzer Schauspieler nicht auch als Lampengeist einfach nur schwarz sein?". Wir sprechen darüber und auch mit dem Superstar selbst über seine Rolle und den Film.

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Darüber hinaus freuen wir uns auf Keanu Reeves als Gast in der Sendung, den Mann, der mit seinem Durchbruch-Film "Die Matrix" dieses Jahr 20-jähriges Kinojubiläum feiert. Mittlerweile hat er eine zweite Trilogie abgedreht, "John Wick", in der er die Titelfigur spielt, einen gnadenlosen Profikiller auf der Jagd und auf der Flucht. Teil 3 kommt diese Woche ebenfalls in die Kinos, viel gescholten als "hirn- und sinnloser Bodycount". Wir sprechen mit Keanu und seinem Regisseur Chad Stahelski über die vielleicht best-inszenierten Martial-Arts-Kampfszenen in der Geschichte des Kinos.

Auf der Premiere von "Once Upon a Time in Hollywood"

Außerdem meldet sich Anna Wollner wieder von den 72. internationalen Filmfestspielen von Cannes, dieses Mal unter anderem mit der Premiere des heiß ersehnten, neuesten Kinofilms von Quentin Tarantino: "Once Upon a Time in Hollywood".