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Die UEFA Champions League der Frauen wird reformiert. Das passiert auch, um den Frauenfußball zu pushen. Denn bislang lief die League eher unter dem Radar. Das soll sich zumindest etwas ändern.

Heute (5. Oktober) startet die UEFA Champions League der Frauen. Unter anderem spielen Wolfsburg gegen Chelsea und Bayern gegen Benfica Lissabon.

Mit dem Start der Champions League sind einige Änderungen verbunden. Zum Beispiel gibt es mehr Geld. Die Siegermannschaft bekommt am Ende 1,4 Millionen Euro. Die Startprämie liegt diesmal bei 400.000 Euro pro Verein. Damit steigen die Summen deutlich im Vergleich zur Saison 2020 an.

Mehr Geld, aber im Männerfußball noch mehr Geld

Bei den Männern liegen diese Summen weiterhin deutlich höher. Allein die Startprämie bei der UEFA Champions League beträgt knapp 16 Millionen Euro. Doch solche Vergleiche hält Matthias Friebe aus der Dlf-Sportredaktion für nicht zielführend. "Man muss eher schauen, wo man herkommt." Immerhin hätten sich die Prämien vervielfacht. "Auch wenn das noch einige Galaxien entfernt ist von den Männern."

Es fließt aber nicht nur mehr Geld in die UEFA Champions League der Frauen. Der Wettbewerb soll auch sichtbarer werden. So hat der Streamingdienst DAZN sich die Rechte für vier Jahre gesichert. Der Dienst wird alle 61 Partien live über seinen Youtube-Kanal übertragen.

Für die UEFA Champions League der Frauen gibt es auch eine neue Hymne und ein neues Logo. Dadurch soll der Wettbewerb präsenter und sichtbarer werden. Und das könne auch in Teilen funktionieren, findet Matthias.

"Man will das Ganze professioneller machen. Um mehr Präsenz und Sichtbarkeit zu erzeugen."
Matthias Friebe, Dlf-Sportredaktion

Dazu kann auch beitragen, dass zurzeit im Männerfußball bekannte Vereine in den Frauenfußball international einsteigen. Zum Beispiel Vereine wie Chelsea, Paris Saint-Germain, Real Madrid oder auch der FC Barcelona. Das hilft bestimmt auch zur Sichtbarkeit. Damit können die Vereine den Frauenfußball auch querfinanzieren.

Bei der UEFA Champions League der Frauen sind aus Deutschland Bayern, Wolfsburg und Hoffenheim (im Foto oben beim Training kurz vor dem Wettkampf) dabei. Und Bayern und Hoffenheim haben gute Chancen weit vorne dabei zu sein.