Es ist schwer, mit dem Rauchen aufzuhören. Die E-Zigarette hilft: zumindest 18.000 Briten, die im vergangenen Jahr ohne die E-Zigarette nicht mit dem Rauchen aufgehört hätten.

Britische Forscher der University College London haben die Daten von acht Millionen Rauchern untersucht. Dabei stellten sie fest, dass es im vergangene Jahr 18.000 Rauchern zusätzlich gelungen ist, mit dem Rauchen aufzuhören. Dank der E-Zigarette sei es ihnen gelungen, von ihrer Sucht loszukommen. Das ist bemerkenswert, weil 97 Prozent der Aufhör-Versuche scheitern.

"Nikotin macht nicht nur süchtig, es schädigt die Gefäße und lässt Krebstumore schneller wachsen."
Veronika von Borries, DRadio Wissen

Die Abhängigkeit vom Nikotin macht es den Rauchern schwer, die Finger von den Zigaretten zu lassen. Wer auf E-Zigaretten umsteigt, hat dagegen die Möglichkeit, die Nikotindosis langsam zu verringern, bis er das Gefühl hat, ganz darauf verzichten zu können.

E-Zigaretten sind 95 Prozent weniger schädlich als normale Zigaretten

Der Vorteil einer E-Zigarette: Wir nehmen zwar weiter Nikotin zu uns, aber vermeiden viele anderen Gifte, die als Nebenprodukt entstehen: Tabak, Formaldehyd, Ruß. Also alle Nebenprodukte, die beim Verbrennen von Tabak entstehen. Die führen bei Rauchern dazu, dass sie öfter Krebs kriegen und Lungenerkrankungen haben.

Zwar gibt es noch keine Langfrist-Studien zum Dampfen mit E-Zigaretten, aber bislang auch keinen Hinweis auf eine gesundheitsschädliche Wirkung.

Wenn rauchen, dann E-Zigaretten

Ähnliche Ergebnisse haben auch frühere Untersuchungen gezeigt: E-Zigaretten sind 95 Prozent weniger schädlich als normale Tabak-Zigaretten. Daher raten Experten, dass alle Raucher, die das Rauchen nicht aufgeben könnten, auf E-Zigaretten umzusteigen. Dadurch könnten sie viele Gesundheitsschäden minimieren.