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Covid-19 ist nicht mehr nur Thema für die Berichterstattung. Auch in den Redaktionen selbst gibt es erste Infektionen mit dieser Art des Coronavirus. Ein Stimmungsbild zeigt, dass nicht alle Medienhäuser gleich gut vorbereitet sind - und sich vor allem freie Mitarbeiter nicht abgesichert fühlen.

Auch die Medien sind vom Coronavirus betroffen: Viele Häuser haben Mitarbeiter, die nicht in direkter Sendeverantwortung stecken, ins Homeoffice geschickt. Fernsehshows werden ohne Publikum aufgezeichnet. Und Mitarbeiter werden zu einer ganzen Reihe von Hygienemaßnahmen aufgefordert, die gegen die Verbreitung des Virus' helfen sollen.

Doch nicht überall gibt es umfassende Notfallpläne. Während einige Radiosender schon Ersatzstudios organisiert haben, müssen Mitarbeiter zum Teil weiter zum Dienst erscheinen, weil ihre Häuser die Digitalisierung nicht weit genug vorangetrieben haben und zum Beispiel keine Möglichkeiten für externe Log-ins oder Videokonferenzen bieten. Und freie Mitarbeiter sehen sich oft mit Einnahmeausfällen konfrontiert - und nicht alle Häuser bieten Ausfallhonorare an.

Herr Pähler und Dennis Horn werfen in dieser Ausgabe einen Blick auf den Zustand der Redaktionen in Zeiten des Coronavirus - und klären auch, welche Chancen darin stecken.

Eine Bibliothek mit zensierten Texten – in Minecraft

Außerdem sprechen wir mit Gregor Mayntz von der Rheinischen Post. Er war neun Jahre an der Spitze der Bundespressekonferenz in Berlin – und hat seinen Vorstandsposten nun geräumt. Ein "großartiges Demokratieprojekt" nennt er die Bundespressekonferenz – und erzählt davon, was Deutschland am Verein für Hauptstadtjournalisten hat.

Am "Welttag gegen Internetzensur" besuchen wir mit Kristin Bässe von Reporter ohne Grenzen außerdem die "Uncensored Library" in der Minecraft-Welt. Die Organisation hat dort eine ganze Bibliothek mit zensierten Texten aus Ägypten, Mexiko, Saudi-Arabien, Russland und Vietnam bauen lassen – und will damit die Internetzensur in diesen Ländern umgehen.

Die Sendung gibt es auch als Podcast. Abonniert "Was mit Medien" kostenlos via iTunes oder RSS-Feed. Auch nach der Sendung könnt ihr mit uns direkt und mit unseren Moderatoren Dennis Horn und Herrn Pähler über Twitter kommunizieren.