Hier knackt der Professor die Nüsse noch selbst: Welches Werkzeug für welche Nuss? Wir haben mit Matthias Kröger gesprochen - er ist Spezialist in dieser Angelegenheit.

Klar knacken Wissenschaftler Nüsse – im übertragenden Sinn. Ein Professor an der TU Bergakademie Freiberg nähert sich ganz praktisch dem weichen Nusskern. Matthias Kröger, Leiter des Instituts für Maschinenelemente, Konstruktion und Fertigung, teilt seine Leidenschaft für das Nüsseknacken auch mit seinen Studenten.

"Eine der spannenden Anforderungen ist, dass man sich an dem Gerät nicht verletzen kann."

Bei seiner Weihnachtsvorlesung zeigt und erklärt der 49-Jährige, wie man am besten durch die Schalen an die weichen Kerne kommt, ohne die Frucht kaputt zu machen und ohne Quetschungen. In diesem Jahr stehen am 15. Dezember Nussknacker im Fokus.

Viele Knacker und nur ein Problem

Nussknacker gibt es in zahlreichen Formen, Farben und aus unterschiedlichen Materialien. Da sind die geschnitzten Nussknacker aus dem Erzgebirge aus Holz, die Zangen aus Metall, Exzenterbrecher auch aus Plaste, Spindelnussknacker aus Holz oder auch Federnussknacker aus Metall und Katapultnussknacker aus Metall und Gummi.

Besonders gelungen findet der Ingenieur ein flaches Metallherz, mit dem man Walnüsse öffnet. Eine bestimmte Nusssorte bereitet beim Knacken besondere Probleme.

"Bei einer Macadamia passiert bei 100 kg wenn man sich da drauf stellt noch gar nichts."