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Während die "Online-Berlinale" 2021 weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgewickelt wurde, haben Olli Schulz und Fynn Kliemann ihr gemeinsames Hausboot nicht nur zu Wasser gelassen, sondern den zwei Jahre dauernden Umbau auch als Doku an Netflix verkauft.

"Es war nicht alles schlecht an diesem Festival, aber eine Online-Berlinale sollte trotzdem die absolute und nach Möglichkeit einzige Ausnahme bleiben", ist das Fazit von Anna Wollner und Tom Westerholt. Beide werfen einen Blick zurück auf das, was trotzdem hängen bleiben könnte, wie zum Beispiel der rumänische Wettbewerbs-Gewinner "Bad Luck Banging Or Looney Porn". Oder auch die zwei packenden Genre-Thriller "Je Suis Karl" von Christian Schwochow und "Tides" des Schweizer Regisseurs Tim Fehlbaum aus der Sektion "Berlinale Special".

Tim Fehlbaum ist auch zu Gast in dieser Ausgabe und erzählt unter anderem, warum es nach seinem gefeierten Debüt-Film "Hell" satte zehn Jahre gedauert hat, bis sein neues Werk "Tides" erschienen ist.

Berlinale Series - spannende Sektion

Außerdem werfen wir einen Blick auf die immer spannender werdende Sektion "Berlinale Series", unter anderem mit der neuen Utopie-Serie "Ich und die anderen" des Österreichers David Schalko. In der Hauptrolle Tom Schilling, der in einer Hipster-Werbeagentur für seinen biestigen Chef (Lars Eidinger) sinnlosen Quatsch entwerfen soll und der dann in die Situation gerät, sich das Verhalten seiner Mitmenschen von einer Art "Jeannie" wünschen zu dürfen – ohne dass diese die Manipulation mitbekommen.

Das Hausboot: Netflix hat zugeschlagen

Unbeeindruckt von der Berlinale haben die beiden Influencer und Musiker Olli Schulz und Fynn Kliemann ihr gemeinsames Hausboot zu Wasser gelassen. Vor gut zwei Jahren aus dem Nachlass des Country-Musikers Gunter Gabriel gekauft, haben die zwei die Restauration des Kahns in einer Doku festgehalten. Die läuft ab Dienstag (9.03.2021) auf Netflix und trägt schlicht den Titel "Das Hausboot".

Sie könnte aber auch den Untertitel tragen: "Wie Olli und Fynn einmal einen versifften Haufen Dreck gekauft haben und dann zusehen mussten, wie sie aus der schwimmenden Scheiße irgendwie Gold machen". "Sehr unterhaltsam, sehr sehenswert", findet Tom Westerholt.