Sie ist wieder total erfolgreich: Anna Schaffelhuber holte bereits zweimal Gold in Südkorea. Und im Slalom will sie ebenfalls noch eine Medaille absahnen.

Nach den Paralympics in Sotschi war der Druck auf Anna Schaffelhuber ziemlich hoch: Dort hatte sie bei den Winterspielen 2014 fünfmal Gold geholt. Doch sie konnte mit den Erwartungen gut umgehen und ist zufrieden mit ihrem bisherigen Ergebnis in Südkorea. "Ich kann sehr, sehr stolz sein", sagt die Athletin bei Deutschlandfunk Nova im Gespräch.

Nur mit dem Riesenslalom ist sie nicht zufrieden. Da hatte sie sich mehr erhofft - letztlich wurde es "nur" der fünfte Platz.

Schaffelhuber ist Top-Athletin bei den Paralympics

Am 18. März steht noch das Slalom-Rennen der Frauen an. Schaffelhuber hat gute Chancen, eine weitere Medaille zu holen. Auf den Wettbewerb bereitet sie sich  intensiv vor. "Für mich ist es ganz wichtig, nochmal ein gescheites Rennen zu machen", sagt Schaffelhuber. Sie will zeigen, dass sie auch im Slalom top ist.

Anna Schaffelhuber bei einem Wettbewerb auf dem Monoskibob bei den Paralympics (11.03.18)
© Bildbyran | Imago
Anna Schaffehuber rast mit einem Monoskibob die Pisten runter. Auch hier, beim Super-G der sitzenden Starterinnen. Sie war die Schnellste!

In Pyeongchang ist es für die Wintersportler nicht ganz einfach gewesen. Erst ist es warm geworden, sodass der Schnee geschmolzen ist. Teilweise ist es bis zu 19 Grad warm, sagt Schaffelhuber. 

Für die späteren Startnummern bei einem Rennen sind die Pisten dann schwieriger zu fahren. Die Temperaturen sind zwar wieder gefallen, doch dann kam der Regen. Dennoch: Die Pisten seien sehr gut präpariert, so die Sportlerin.

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