Tesla hat ein Parkplatzproblem. Mit Hightech kennt sich das Unternehmen aus - es sollte sich mal über Parkautomaten Gedanken machen.

Tesla ist vorne mit dabei, wenn es um die Zukunft der Mobilität geht. Ein ganz profanes Problem haben sie zurzeit aber nicht im Griff: Die Parkplatznot ihrer eigenen Mitarbeiter.

Einer von ihnen dokumentiert das Chaos-Geparke auf dem Tesla-Parkplatz und veröffentlicht die Bilder auf Instagram. Schnell mehr Parkplätze zu schaffen, ist tatsächlich nicht einfach, schon gar nicht, wenn das Unternehmen in dicht bebautem Gebiet ansässig ist. Optionen gibt es - die allerdings mit einem recht aufwändig Bau eines Gebäudes zusammenhingen. In der Zeit hätten die Tesla-Mitarbeiter gar keine Parkplätze mehr.

Schon in vielen Städten im Einsatz

Das einfachste wäre ein klassisches Parkhaus. Würde man es zum Beispiel mit zehn Parkebenen ausstatten, würden auch (fast) zehn Male so viele Parkplätze zur Verfügung stehen wie bisher.

Wenn Tesla schon neu baut, könnte es auch gleich über ein automatisches Parksystem nachdenken, das heute schon zum Beispiel in München, Düsseldorf und in vielen anderen Städten, vor allem im Ausland im Einsatz ist.

Eher Regal als Parkhaus

In der Regel funktionieren diese Systeme so:

Der Fahrer stellt das Auto in einer sogenannten Übergabebox ab, steigt aus, schließt ab, startet den Parkvorgang. Ein automatisches Aufzug- bzw. Robotersystem parkt das Fahrzeug selbst in der vorgesehenen Parklücke (wie es sie fast genau so in herkömmlichen Parkhäusern gibt).

In neu gebauten Parkhäusern werden die Autos dagegen dicht an dicht neben- und übereinander gestapelt. Das Ganze ähnelt dann eher einem Hochregallager als einem Parkhaus. Darin können - betrachtet man das Volumen - rund doppelt so viele Autos geparkt werden wie in einem normalen Parkhaus.

Vor- und Nachteile

Für den Fahrer hat diese Technik Vor- und Nachteile. Einerseits geht die Einfahrt ins Parkhaus deutlich schneller, die Autoinsassen haben mehr Platz zum Türenöffnen und Aussteigen, und generell entfällt das Suchen eines Parkplatzes. Auch ist die Gefahr von Beschädigungen am Auto oder gar Einbruch stark reduziert.

Andererseits dauert die Ausfahrt gegebenenfalls länger, je nachdem, wie lange das System braucht, um das Auto aus dem Regal zu holen. Von einem automatischen Parkhaus ist bekannt, dass es bis zu einer Stunde gebraucht hat, das Auto bereitzustellen. Der Hersteller dieses Systems ist inzwischen pleite.