Pasta - wir lieben sie. Bei der Frage, wie Nudeln richtig gekocht werden, scheiden sich jedoch die Geister. Kommt Öl ins Kochwasser? Soll ich die Nudeln abschrecken? Und wer hat die Nudel eigentlich erfunden? Wir sagen's euch und haben auch noch ein paar Nudel-Lifehacks parat.

Spaghetti, Tagliatelle, Fettuccine, Makkaroni und Farfalle - kaum ein Nahrungsmittel hat den Globus so erobert wie die Nudel in all ihren Variationen. Allein in Italien gibt es heute etwa 200 bis 600 verschiedene Pastasorten. 

Die Nudel – eine 4000 Jahre alte Geschichte

Laut dem Ernährungsreport 2017 haben die Deutschen nach Fleisch am liebsten Nudeln auf dem Teller. Wer die Teigware erfunden hat, darüber gab es lange Zeit einen Wettstreit zwischen Italien und China.

"Vor zwölf Jahren haben Forscher dann eine 4000 alte Nudel in China ausgegraben und damit war klar: Asianudeln waren schon früher auf der Speisekarte."
Alex Buchwald, Deutschlandfunk Nova

Die Legende, dass Marco Polo die Nudel im 13. Jahrhundert nach Italien gebracht haben soll, stimmt nicht. Pasta gab es schon im 4. Jahrhundert am Mittelmeer.

Nudeln wollen schwimmen

Es gibt fast nichts Schlimmeres, als verkochte, aufgeweichte Pasta. Gerne haben wir die Nudeln 'al dente' – also bissfest. Die Pasta dafür an die Wand zu schmeißen, um zu gucken, ob sie festhaftet, sei aber ein Denkfehler, sagt Alex: "Die Nudel kann zwar außen schon klebrig und weich sein, innen aber noch zu hart." 

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Der einfachste Test ist also der beste: Zwischendurch immer wieder mal eine Nudel aus dem Kochwasser fischen und probieren.

"Nudeln wollen schwimmen. Heißt: In einem großen Topf viel Wasser erhitzen, etwa ein Liter pro 100 Gramm Pasta. Wenn das Wasser sprudelt, kommt Salz rein und dann die Nudeln. Und dann bitte nicht den Deckel drauf."
Alex Buchwald, Deutschlandfunk Nova

Ganz wichtig auch: Die Nudeln nicht abschrecken. Und auch kein Öl ins Kochwasser oder nach dem Kochen über die Nudeln schütten. "Die Nudeln kommen in der Regel ja gleich in die Soße. Und wenn du sie abschreckst oder einölst, dann bleibt die Soße nicht kleben", sagt Alex. Und wer jetzt Hunger bekommen hat, der kann seine Pasta auch mal auf eher ungewöhnliche Art kochen:

Pasta-Lifehacks

  • Pfannenspaghetti: Ungekochte Spaghetti in eine Pfanne legen, kaltes Wasser drüber schütten und den Herd einschalten. Während sich das Wasser erhitzt, ziehen die Nudeln schon Wasser und sind nach 5 Minuten fertig.
  • Pasta in 60 Sekunden: Nudeln morgens in Wasser einweichen, und wenn du abends nach Hause kommst, in kochendes Wasser werfen. Dann sind sie in einer Minute fertig.