Englische Küche? Kann lecker sein: Daniel und Paul verkaufen Pastys aus Cornwall in ihrem Kölner Laden. Ein altes Bergmänner-Essen neu aufgelegt für Eilige.

Pasty - gesprochen Pasti - ist eine Teigtasche, die sich die Bergmänner in Cornwall schon vor 200 Jahren mit zur Arbeit nahmen. Weil ihre Hände ziemlich dreckig waren und Arsen und Zinn an ihnen klebten, aßen sie nur das Innere der Teigtaschen und warfen den Rand weg. Traditionell ist das Cornish Pasty gefüllt mit Kartoffel, Steckrübe, Zwiebel und Rindfleisch, erklärt Paul Embleton.

Die Taschen werden gebacken und warm gegessen. Weil die Füllung in den Taschen relativ lange warm bleibt, war sie unter Tage auch sehr beliebt.

"Das Pasty wiegt fast 300 Gramm, das ist wirklich eine Mahlzeit. Wenn man ein Pasty hat, braucht man nichts anderes."
Daniel Geal, "Tasty Pasty"-Inhaber

Aber auch heute schätzt die Menschen die praktische Teigtasche mit ihrem warmen Inhalt. Sie kann einfach eingepackt, mitgenommen und unterwegs oder im Büro verspeist werden.

"Mittlerweile gibt es allerlei mögliche Arten von Pastys wie indische oder karibische. Man kann alles mögliche da reinstecken."
Paul Embleton, "Tasty Pasty"-Inhaber

Und für Vegetarier haben Daniel und Paul auch ein paar Sorten kreiert. Seit Kurzem bieten sie die Pastys in ihrem Kölner Laden "Tasty Pasty" an.

Mehr zu "Tasty Pasty" auf dem Streetfood-Festival: