Vine-Gründer Dom Hofmann hat Anfang Januar eine neue App auf den Markt geschickt: Peach. Die App wurde bereits so oft heruntergeladen, dass es technische Probleme gab. Aber hat Peach tatsächlich Chancen?

Peach gibt es erst seit einer Woche. Aber der Hype um das neue Social Network ist riesig. Das hat zwei Gründe: zum einen ist Erfinder Dom Hofmann ein echter Tech-Promi. Er hat bereits Vine groß gemacht und genießt damit ziemlich großes Ansehen in der Tech-Branche. Zum anderen hat das Portal Product Hunt die App massiv gepusht.

"Eine Prise Twitter, etwas Slack, WhatsApp und Snapchat dazu - fertig ist das soziale Netzwerk."

Ähnlich wie bei Twitter ist alles öffentlich sichtbar, was ihr postet. Aber: kommentieren können nur Freunde. Die Startseite ist eine Art Timeline auf der die Aktionen von Freunden in Echtzeit erscheinen, das ist ähnlich wie bei Slack. Und Freunden könnt ihr Küsschen schicken oder einen Kuchen oder ihnen Winken - ähnlich wie das Anstupsen auf Facebook oder das Gruscheln bei StudiVZ.

Magische Spielerei

Das Besondere an Peach sind aber die Magicwords. Mit diesen Wörtern lassen sich lustige GIFs finden und posten. Einfach, indem man "gif" in das Textfeld eingibt. Mit "song" kann eine Funktion aufgerufen werden, die dir sagt, welcher Song gerade läuft - ähnlich wie bei Shazam. Über "draw" gibt's eine kleine Doodle-Funktion, da kann man dann Bildchen malen. Und, und, und.

Was es nicht gibt: Direktnachrichten oder Gruppenchats. Da werden wohl WhatsApp und Facebook die bevorzugten Netzwerke bleiben. Und es ist auch noch nicht klar, wie welche Daten gespeichert werden. Beim Thema Datenschutz muss Peach also noch nachbessern. Chancen hat Peach trotzdem - ähnlich wie Snapchat wahrscheinlich bei einer jüngeren Zielgruppe.