Kulturhauptstadt, Killerpärchen, Science Fiction und ein Geheimnis. Der slowenische Autor Aleš Šteger bringt das alles zusammen. In seinem Roman "Archiv der toten Seelen".

Da hört ihr die unglaublichste aller unglaublichen Geschichten, so unglaublich, dass ihr es am liebsten einer wichtigen Person erzählen, oder gleich bei Facebook und Co. veröffentlichen wollt. Doch die Person, die Euch diese unglaubliche Geschichte anvertraut hat, hat euch auch das Versprechen abgerungen, es niemandem, also wirklich niemandem zu erzählen. Wer Geheimnisse liebt, der ist mit "Archiv der toten Seelen" bestens bedient.

Abgefahrener SciFi-Wahnsinn

Adam Bely und Rosa Portero haben eine geheime Mission. Dafür sind sie nach Maribor gekommen, die zweitgrößte Stadt Sloweniens. Sie erzählen herum, dass sie einen Radiobeitrag über Maribors Kulturszene produzieren wollen.

Die wahre Mission von Adam Bely und Rosa Portero offenbart sich aber nur langsam. Sechs Namen hat ihnen der Wirt Samo Gram genannt, bevor sie ihn von der Hypnose befreit haben - und seine Seele vom Leid der ewigen Wiedergeburt.

Das alles klingt sehr verrückt und die Geschichte ist es auch. Und es gibt ein großes Geheimnis und nur einer kennt
es.

Mit seinem ersten Roman entführt der Slowene Aleš Šteger die Leser in eine düstere und fantastische Welt außerhalb des Sichtbaren, in die Schattenecken und Katakomben einer prächtigen Kulturhauptstadt - und: in das schmutzige Privatleben von korrupten und gierigen Kulturschaffenden.

Wer bereit ist für eine Runde Wahnsinn und Geheimnisse, die man garantiert nicht einfach so weiter erzählen kann, der sollte sich dieses abgefahrene SciFi-Buch dringend vornehmen.