Grillen, frittieren, kochen oder dampfgaren - es gibt zig Möglichkeiten, Pilze zuzubereiten. Dabei geht es nicht nur um den Geschmack. Die Art der Zubereitung hat auch Einfluss auf den Nährstoffgehalt.

So bleiben die Nährstoffe erhalten

Spanische Forscher haben untersucht, welche Zubereitungsmethode für Pilze am besten ist. Am besten heißt in diesem Fall nicht am Leckersten, sondern so, dass die meisten Nährstoffe erhalten bleiben. In Pilzen sind nämlich Proteine, wichtige Aminosäuren und viele Vitamine enthalten. Außerdem haben sie wenig Fett und wenig Kalorien. Diese potenziell guten Eigenschaften können durch die falsche Zubereitung verloren gehen.

Die Forscher haben sich daher Champignons, Kräuterseitlinge, Shiitake und Austernpilze vorgenommen und sie auf vier unterschiedliche Arten zubereitet: gekocht, frittiert, mit wenig Öl gegrillt und in der Mikrowelle erhitzt. Das Ergebnis: Kochen und Frittieren sind ganz schlecht für all die guten Inhaltsstoffe.

"Wenn man die Dinger kocht, gehen viele Nährstoffe verloren und landen im Wasser."
Anke van de Weyer, Deutschlandfunk-Nova-Pilz-Expertin

Beim Frittieren etwa landen die ganzen guten Inhaltsstoffe im Fett. Außerdem sind die Pilze nach dem Frittieren auch nicht mehr fettarm. Die Forscher empfehlen deshalb: Am besten werden Pilze mit wenig Öl gegrillt oder in der Mikrowelle zubereitet. Beim Grillen kann das Öl die Nährstoffe sogar noch erhöhen.

Mikrowelle: eklig, aber gesund

Beim Zubereiten in der Mikrowelle bleiben viele Nährstoffe erhalten. Für Deutschlandfunk-Nova-Reporterin Anke van de Weyer grenzt die Zubereitungsmethode allerdings ein bisschen an Koch- und Pilzverrat.

Wer gerade keinen Grill dabei hat, die Pilze aber auch nicht in der Mikrowelle wabbelig kochen will, der kann natürlich auch einen Insalata di funghi crudi machen - einen Salat aus rohen Champignons.

Anke van de Weyer hat das Rezept: