Die Queen kommt! 50 Jahre nach ihrem ersten Staatsbesuch ist Queen Elizabeth II. wieder in Berlin. Sie wird viele wichtige Menschen treffen - und auch ein ein paar normale Menschen von der Straße. Die haben jetzt das Problem: Huch, wie begegnet man eigentlich so einer Königin?

Zwei Lehrerinnen, ein Fotograf und die Leiterin einer Volkshochschule. Das sind die vier Menschen, die die Queen während ihres Berlin-Besuchs treffen dürfen. Und natürlich müssen sie sich ans Protokoll halten: Eine herzliche Umarmung und ein Schulterklopfer sind nicht angebracht. Sonst heißt es am Ende: Die Queen is not amused.

Die Queen und das Protokoll

Gab Biesinger ist unsere London-Korrespondentin und sie weiß, wie man sich der Königin gegenüber zu verhalten hat. Solltet ihr die Königin übrigens nur aus der Entfernung sehen, zum Beispiel von Spree-Ufer aus, dürft ihr gerne eine ganze Ecke entspannter sein und das Protokoll ein Stück weit fahren lassen.

"Aus der Ferne kann man nicht so wahnsinnig viel falsch machen: Rufen, Winken - ist alles erlaubt."
London-Korrespondentin Gabi Biesinger gibt Tipps zum richtigen Umgang mit der Queen

Im direkten Kontakt sieht das schon ganz anders aus. "Die Queen findet Selfies furchtbar", warnt Gabi Biesinger. "Da hat sie immer das Gefühl, dass die Leute gar nicht sie angucken, sondern immer eine Kamera dazwischen haben." Lasst das Smartphone besser in der Tasche.

Ihr Vier-Punkte-Notfallplan für den Fall der Fälle. Haltet euch daran, wenn Elizabeth euch auf Berliner Straßen entgegen kommt. Also:

  1. Bitte warten, bis sie euch anspricht und: nicht anfassen!
  2. No Selfies.
  3. Korrekte Anrede: Your Majesty. Später auch: Ma'am.
  4. Wenn sie die Hand ausstreckt, dürft ihr sie auch schütteln (aber nicht so feste).

Damit solltet ihr die royale Begegnung gut und ohne Fail überstehen! Die beste Chance, die Queen zu sehen, habt ihr übrigens am 24. Juni: Ab 11:15 Uhr wird die Queen vom Schloss Bellevue aus zur Spree wandern und durchs Regierungsviertel schippern.

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