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Eine Organisation aus den USA bewirbt das Prinzip willkürlicher, netter Gesten. Wer mit Altruismus nichts am Hut hat, kann das auch für sich selbst machen.

In Pandemiezeiten geht es vielen Menschen schlechter als vorher. Eine Idee, die Situation für diese Menschen, aber eigentlich alle etwas zu verbessern, kommt aus den USA: Einfach mal spontan, willkürlich, anlasslos nett zu jemandem sein, und zwar unabhängig davon von, ob wir diese Person kennen oder nicht. "Random Acts of Kindness" nennt das die gleichnamige Organisation, die sich in den 90er-Jahren in San Francisco gegründet hat.

Solche Acts of Kindness können zum Beispiel sein:

  • Auf der Straße jemanden anlächeln
  • Einer Nachbarin eine Tafel Schokolade in den Briefkasten stecken
  • Einen lieben Kommentar bei Insta posten
  • Eine Postkarte an jemanden schicken
  • Je nachdem, ob die Bar da mitmacht: Einen zweiten Kaffee bezahlen, der an eine fremde Person verschenkt wird – ähnlich dem Caffè-sospeso-Prinzip in der Region um Neapel
"It doesn’t take much. But it can make a huge difference for everyone. Those people you've helped will help other people. And those other people will help even more people."
Random Acts of Kindness Foundation

Die US-amerikanische Organisation hinter der Idee bietet gleich mehrere Begründungen an, warum man öfter mal spontan nett zu jemanden sein sollte. Die Naheliegende: Um die Welt ein Stückchen besser und freundlicher zu machen. Außerdem könnten solche Nettigkeiten eine Kettenreaktion verursachen.

Die andere ist eher die selbst zentriert: Nett sein ist ein Akt der eigenen Gesundheitsförderung. Er würde ausgeglichen und glücklich machen.

Kleine Tat, große Wirkung

Ob man nett eher für die anderen oder eher für sich selbst ist: In Zeiten, die für viele schwieriger sind als sonst, kann eine kleine, nette Geste – davon ist die Organisation überzeugt – eine große Wirkung für diejenigen haben, die die Nettigkeit erfahren.