Morgens später hell, abends früher dunkel, kalt, regnerisch: typisch Herbst. Dazu die passenden Fahrradklamotten, in denen man nicht erkannt werden möchte.

Unser Reporter Martin Krinner will wissen, ob das Outfit für Fahrrad-Regenkleidung deutlich schicker ausfällt, wenn er mehr Scheine auf die Ladentheke blättert. Erste Erkenntnis: Fahrradfunktionskleidung gibt es so gut wie nur noch im Netz. Martin hat schließlich einen Fahrradladen aufgetrieben und sich von billig bis High End beraten lassen.

Billig vs. teuer

  • Regenhose: 23 Euro, fühlt sich klebrig an, wenig atmungsaktiv, hoher Schwitzfaktor
  • Regenjacke: 50 Euro, Wasserdichte 4500 bis 5000 Wassersäulen = hält eine Stunde dicht
  • Raincover für Helm: 12 Euro
  • Regenüberschuhe: 16 Euro
  • Insgesamt: 101 Euro für die Billig-Variante
Martin Krinner macht den Regenklamotten-Test
© DRadio Wissen | Martin Krinner
Variante billig

Grundsätzlich ist die Regenkleidung immer zu groß, damit die normale Kleidung darunter passt. Außerdem viel Platz im Schritt für die Bewegungsfreiheit. Körperbetont ist nicht.

  • Regenhose: 180 Euro, fühlt sich angenehm an, atmungsaktiv, verstärkter Sitz, wasserabweisender
  • Regenjacke: 200 Euro, wasserabweisender
  • Raincover für Helm: 12 Euro
  • Regenüberschuhe: 16 Euro
  • Insgesamt: 408 Euro für die High-End-Variante
Martin Krinner macht den Regenklamotten-Test
© DRadio Wissen | Martin Krinner
... teurer

Fazit: Die teure Variante hält trockener, sieht aber auch nicht besser aus.