Im Herbst hat Hund Blade seine Prüfung: Er wird dann ganz offiziell Rettungshund. Trainiert hat ihn Christina Meier. Sie macht das ehrenamtlich - auch die Sucheinsätze.

Es gibt unterschiedliche Suchhunde: Flächensuchunde, Trümmerhunde und sogenannte Mantrailer. Letztere sind Personenspürhunde, die gezielt nach dem Geruch eines einzelnen Menschen suchen. Blade ist Flächensuchhund beziehungsweise im Herbst, dann steht seine Prüfung zum Rettungshund an.

Seine Trainerin ist Christina Meier. Die 38-Jährige ist Lehrerin und engagiert sich ehrenamtlich als Rettungshundeführerin. Seit 2008 macht sie diese Arbeit in ihrer Freizeit.

Blade ist ein schwarzer Labrador. Zu Besuch auf der Terrasse von DRadio Wissen.
© Katrin Ohlendorf | DRadio Wissen
80 Prozent seiner Zeit ist Blade quasi Privathund. Die restliche Zeit verbringt er bald als Rettungshund.

Ein bis zwei Mal im Monat gibt es einen Einsatz für Christina und ihren Rettungshund. Blade hat noch einen Kollegen bei sich zu Hause.

Das Training beginnt im Welpenalter

Im Winter nimmt die Arbeit deutlich zu, sagt Christina. Bei den Einsätzen geht es vor allem um ältere vermisste Personen. Dafür suchen die Hunde selbständig eine bestimmte Fläche ab: Sie schaffen rund 30.000 Quadratmeter in 30 Minuten. Da kommt kein Mensch hinterher.

Grundsätzlich eignen sich viele Hunderassen für Rettungseinsätze. Zu klein oder zu groß ist nicht gut, denn das Suchen erfordert viel Ausdauer und Geschwindigkeit. Und es gibt noch einen Faktor: die Motivation. Denn auch unter Hunden gibt es Couchpotatoes, sagt Christina.

Falls ihr einen Hund habt, der motiviert genug ist, dann könnt ihr mitmachen beim Bundesverband für Rettungshunde.