Die beiden Spiele "Swords of Ditto" und "Minit" sind nach dem "Rogue"-Prinzip angelegt. Dass nach dem Spieltod die Spiele wieder beim Startlevel beginnen, kann nerven.

Deutschlandfunk-Nova-Game-Expertin Jana Reinhardt hat die beiden Games "Swords of Ditto" und "Minit" für uns gespielt. "Swords of Ditto" ist wie eine moderne Fassung von "The Legend of Zelda". In dem Spiel müssen wir die Welt retten. Mistkäferfee Puku besucht uns zuhause und sagt uns, dass wir auserwählt sind, die Welt "Ditto" zu verteidigen und die finstere Hexe Mormo zu bekämpfen.

"The Sword of Ditto" kann frustrieren

In "The Swords of Ditto" muss der Spieler den legendären Schwertkämpfer in sich wieder und wieder erwecken. Durch die ewigen Wiederholungen lernt er die nostalgisch-charmante Welt von Ditto zwar erst so richtig kennen. Immer wieder seine gesammelten Sachen zu verlieren kann sich aber schnell nach Zeitverschwendung anfühlen. Dafür gibt es einen Zweispieler-Modus, bei dem eure Freunde jederzeit ins Spiel einsteigen können. 

Screenshot Swords of Ditto

Designmäßig ist "Swords of Ditto" schön anzusehen. Es hat einen nostalgischen Charme wie eine handgezeichnete Comicserie mit vielen Details. Waffen holen wir uns im Spielzeugladen: eine Schallplatte als Bumerang oder Kaffee, mit dem wir unsere Waffen aufladen.

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Trotz aller Waffen verlieren wir den Kampf gegen die Hexe Mormo. Danach werden wir wiedergeboren und haben vier Stunden Zeit, uns auf den Kampf mit Mormo noch mal so richtig vorzubereiten. Roguelike an "Swords of Ditto" ist, dass jeder Spieldurchlauf anders ist, Waffen, Gegner oder Schätze rein zufällig generiert werden.

Was nervt: Wir verlieren alle unsere fantastischen, zufällig entdeckten Ausrüstungsgegenstände und müssen wieder von vorne anfangen.

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Das Spiel "Minit" kommt in einer 1-Bit-Grafik daher. Wir haben ganze 60 Sekunden Zeit für das Spiel, dann ist es vorbei. Wie bei "Legend of Zelda" finden wir das legendäre Schwert, mit dem wir den Gegner bekämpfen. Ab dann läuft die Zeit. Danach müssen wir wieder von vorne anfangen. Wir sammeln Punkte, Objekte, mit denen wir andere im Spiel beglücken. Nach dem Spieltod können wir diese Objekte wiederfinden. 

Minit

Jana findet, dass "Minit" ein kompaktes, kleines Adventure ist, das clever mit den Beschränkungen spielt. Zwar muss der Spieler nach 60 Sekunden immer wieder neu anfangen, dadurch würde man sich aber intensiver mit der Spielwelt beschäftigen und Dinge entdecken, sagt Jana.