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Mit einem Jahr Verspätung starten die Olympischen Spiele von Tokio am Donnerstag (22.07.2021). An Wettkämpfe vor Publikum ist aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie nicht zu denken. Dennoch freut sich Olympionikin Carlotta Nwajide auf das Turnier nach fünf Jahren Vorbereitung.

Die Olympischen Spiele von Tokio starten mit einem Jahr Verspätung am Donnerstag (22.07.2021). Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie ist die Freude auf das Turnier groß. Die Eröffnungsfeier findet vor leeren Rängen statt. So sieht es das Hygienekonzept des Gastgeberlandes Japan vor. Auf eine Medaille hofft die deutsche Ruderin Carlotta Nwajide mit ihrem Team.

Selbst in Japan sind die Diskussionen groß, ob man angesichts der anhaltenden Pandemie und der wieder steigenden Corona-Infektionen ein solches Großereignis austragen kann. Ruderin Carlotta Nwajide will nicht zu sehr über die Risiken nachdenken. Sie fokussiert sich ausschließlich auf die Wettkämpfe, um mit dem deutschen Doppelvierer den maximalen Erfolg beim Höhepunkt ihres Sportjahres zu erreichen.

"Ich habe mich den Diskussionen bewusst entzogen. Einfach, damit ich nicht ständig darüber nachdenken muss, ob die Spiele stattfinden oder nicht."
Carlotta Nwajide, deutsche Olympionikin in Tokio

Gute Trainingsbedinungen und Small Talk mit anderen Nationen

Carlotta Nwajide beschreibt die Trainingsbedingungen vor Ort als gut. Auch wenn es ungewohnt sei, neben Windrädern zu rudern.

"Ich habe ja erzählt, dass Windräder an der Strecke stehen. Das ist eigentlich kein gutes Zeichen. Aber so ist es. Ein bisschen wellig und windig ist das."
Carlotta Nwajide, deutsche Olympionikin in Tokio

Und sie erzählt, dass Small Talk mit anderen Nationen auf den Trainingsgeländen stattfinde. Natürlich müsse man Abstand halten und die Hygieneregeln beachten, ergänzt die Athletin.

"Ein wenig Austausch mit anderen Sportlerinnen und Sportlern findet statt, mit Abstand natürlich. So haben wir das auch während der Saison gemacht, wenn wir auf andere Nationen getroffen sind."
Carlotta Nwajide, deutsche Olympionikin in Tokio

Die Chance für einen Platz auf dem Podest stehen gut. Der Doppelvierer holte 2016 in Rio de Janeiro die Goldmedaille. Das spornt Carlotta Nwajidean an. 2019 musste sie wegen einer Thrombose aussetzen. Deswegen ist der Ehrgeiz nun da.

"2016 hat der Doppelvierer Gold geholt. Wir sind jetzt eine komplett neue Mannschaft. 2018 saß ich mit im Boot und wir sind Vize-Weltmeisterinnen geworden. Die Favoritinnen sind China. Dahinter ist alles offen."
Carlotta Nwajide, deutsche Olympionikin in Tokio