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"Stromberg" und "Der Tatortreiniger" haben Bjarne Mädel berühmt gemacht. Jetzt hat er in der Thriller-Dramödie "Sörensen hat Angst" selbst Regie geführt. Er spielt auch die Hauptrolle des Kripo-Ermittlers mit Angststörung.

Bjarne Mädel kennen wir spätestens seit "Stromberg" als Ernie, und lieben ihn spätestens seit "Der Tatortreiniger" als Schotty. Außerdem war er Dietmar "Bär" Schäffer in "Mord mit Aussicht" und gerade neulich erst Soko-Ermittler Peter Nadler in Ferdinand von Schirachs "Feinde". Jetzt hat er zum ersten Mal selbst Regie geführt in der Polizei-Thriller-Dramödie "Sörensen hat Angst", in der er selbst die Hauptrolle des Kripobeamten mit Angststörung spielt.

Kommissariat in Katenbüll

Der Fernsehfilm ist am 20. Januar im Ersten zu sehen. Danach wird er in der ARD Mediathek zu finden sein. Einfach Sörensen, seinen Vornamen verrät er nicht, den hätten seine Hippie-Eltern im Drogenrausch erdacht. Aus Hamburg ist er weggegangen, zu viel Stress, das sei nicht gut für seine Angststörung. Seine Frau samt Tochter hat ihn - auch deswegen - verlassen.

Sörensen übernimmt ein winziges Kommissariat auf dem Land in Norddeutschland. Endlich Ruhe, hofft Sörensen, und bekommt es gleich an seinem ersten Tag in Katenbüll mit einem Mord zu tun.

Bjarne Mädel gelingt die Verbindung von Crime und Comedy

Bisher hat sich Bjarne Mädel, wenn es um die schwierige Verbindung von Crime und Comedy geht, auf das Duo Ralf Husmann, Drehbuchautor und Produzent, und Arne Feldhusen, Regisseur und Kamermann, verlassen. Bei "Sörensen hat Angst" hat er alles selbst gemacht. Mit Bravour, denn wie er sich selbst als angstgestörten Kripobeamten inszeniert, ist herausragend, sagt Eine Stunde Film-Moderator Tom Westerholt.

Sörensen werde permanent zwischen Selbstaufgabe und dem Wunsch, zu helfen, hin- und hergerissen. Zumal der dörfliche Mordfall in einen entsetzlichen Sumpf aus Machtspielen und Kinderpornografie führt. Vor diesem Hintergrund trotzdem immer wieder Comic-Relief-Momente zu schaffen, die auf den Punkt funktionieren und das extrem ernste Thema nicht ins Harmlose ziehen, ist eine Kunst, die nur wenige beherrschen, findet Tom Westerholt.

Im Gespräch erzählt Bjarne Mädel über sein Debüt, das Komische im Dramatischen, Unzulänglichkeiten und gut versteckte Größen einer Filmfigur.

"Your Honor" mit Bryan Cranston

Anna Wollner hat sich die Richter-Serie "Your Honor" auf Sky angeguckt, in der Bryan Cranston nach "Breaking Bad" erstmals in einer Serien-Hauptrolle wieder zu sehen ist. Er spielt einen Richter, dessen Sohn einen Mafia-Sprössling versehentlich mit seinem Auto totfährt und dann Fahrerflucht begeht.

Aus Angst vor der Rache der Mafia beginnt der Richter und Vater, die Tat des Sohnes zu vertuschen. "Your Honor" ist die Adaption einer israelischen Serie und soll ab diesem Jahr auch noch als deutsch-österreichische Adaption verfilmt werden.

"One Night in Miami"

Neu auf Prime Video ist der Regina-King-Film "One Night in Miami" über eine Nacht in den 60ern, die - historisch verbürgt - die vier Freunde Malcolm X, Muhammad Ali (damals noch Cassius Clay), der Musiker Sam Cooke und Football-Star Jim Brown miteinander verbracht haben.

Clay war damals kurz vor seiner Aufnahme in die "Nation of Islam", und Malcolm X wollte in dieser Nacht nun auch noch den berühmten Musiker Cooke und den Sportler Brown auf seine Bürgerrechtsbewegungs-Seite locken. Cooke hatte aber Angst vor Anfeindung und Brown wollte gerade den Sprung vom Football Feld nach Hollywood schaffen…

"Star Trek - Lower Decks"

Außerdem neu auf Prime ist die Animations-Serie "Star Trek - Lower Decks" von den Machern von "Rick & Morty". Dahinter steckt eine sehr lustige Idee: Während wir Star Trek bisher immer nur aus Sicht der Chefetage auf der Kommando-Brücke kannten, geht es hier um die Kadetten und Chaoten der unteren Decks. Was machen die eigentlich auf einem Schiff der Sternenflotte? Meist Blödsinn. Lustigen Blödsinn.