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Lieber Schlaf-App, -Tablette oder -Spray? Die Schlafforscherin Christine Blume gibt uns wertvolle Tipps, wie wir wirklich besser Schlummern.

Viele von uns kennen das Gefühl, sich schlaflos im Bett herumzuwälzen. Doch was hilft dagegen? Und lässt sich der schlechte Schlaf überhaupt bändigen? Die Schlafforscherin Christine Blume glaubt, dass Schlafen und Wachsein eben nicht trennbar sind, sondern sich gegenseitig bedingen. Dafür können wir aber unseren Tagesverlauf so anpassen, "dass er dem Schlaf zuträglich wird". Dazu gehöre auch das Verständnis dafür, dass wir den Schlaf eben nicht kontrollieren sollen.

"Je eher ich loslasse und gegenüber dem Thema entspanne und dem Schlaf auch eine angemessene Wichtigkeit einräume, dann schlafe ich vielleicht auch besser", erklärt die Expertin. So könne man dann auch die eigene Leistungsfähigkeit verbessern.

Stressfrei Schlummern ist das A und O

Dennoch glaubt die Forscherin, dass Schlaftracker dazu beitragen können, dass das Thema Schlaf einen höheren Stellenwert in der Gesellschaft bekommt. Für die individuellen Ergebnisse sollten wir aber lieber Abstand von den Geräten nehmen und dem eigenen Gefühl vertrauen. Denn: "Die Genauigkeit der Messungen ist eingeschränkt."

"Was genau da berechnet wird, ist in der Regel ein Unternehmensgeheimnis und daher auch für Expert:innen wie mich nicht zwangsläufig nachvollziehbar."
Christine Blume, Schlafforscherin am Zentrum für Chronobiologie, Uni Basel

Es ist nicht alles schlecht

Seit Weihnachten hat Christine Blume nun selbst eine Sportuhr, die auch den Schlaf messen kann. "Das ist schon spannend, obwohl ich natürlich um die Ungenauigkeiten der Messungen weiß und auch manchmal daran zweifel, ob das stimmt, was da so steht."

Positiv sei jedoch, dass eine Freundin von ihr, die ebenfalls eine solche Uhr habe, sich nun regelmäßig mit ihr über das Thema Schlaf austausche. "So fördern diese Schlaftracker eben das Bewusstsein dafür, dass Schlaf etwas Wichtiges ist." Dass die Tracker aber allein zu einer Verbesserung des Schlafes führen können, glaubt Christine Blume nicht.

"Sie informieren ja nur über den Status quo sie sagen mir aber nicht, was ich tun sollte, damit der Schlaf besser wird."
Christine Blume, Schlafforscherin am Zentrum für Chronobiologie, Uni Basel

Laut Christine Blume können uns die Tracker auch unter Druck setzen und dadurch Stress in uns auslösen. So verschlechtert sich der Schlaf dann zusätzlich. Deshalb ihr Tipp: Lieber in sich reinhöheren und den Druck rausnehmen.

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