Eine Mischung aus Soul und Essensresten, so definiert Curtis Harding seine Musik. Unter seinen Fans sind Iggy Pop und Jack White – jetzt gibt es neue Musik von ihm.

Curtis Harding. Der Mann aus Michigan, Atlanta, ist 2013 wie aus dem Nichts aufgetaucht und wurde spätestens zwei Jahre später überall für sein Debütalbum "Soul Power" abgefeiert. Iggy Pop hat sich als Fan geoutet, Jack White hat ihn direkt mit auf Tour genommen und in den USA hat er in den vergangenen Jahren vor Zehntausenden ausverkaufte Konzerte gegeben.

Jetzt gibt es einen neuen Song - und damit vielleicht einen Hinweis auf ein baldiges neues Album? "On And On" lässt jedenfalls darauf schließen, dass es bei Curtis Harding energisch, neo-soulig, gospelig, jazzig weitergehen wird. Er selbst bezeichnet seinen Musikstil als "Slop’n’Soul". Soul sei die Grundlage seiner Musik, "Slop" nennt man im Südstaaten-Slang die Essensreste, die man Schweinen zum Fressen gibt.

"...das heißt, dass meine Musik ein Mischmasch verschiedener Stile ist, aber dass sie auch nahrhaft ist, dass sie die Schweine gut nährt."

Als er klein war, wollte Curtis Harding Meeresforscher werden. Nur war er in der Schule viel zu faul, wie er selbst sagt, und hat stattdessen lieber Musik gemacht und Basketball gespielt. Seine Liebe zur Musik wurde vor allem durch seine Mutter geweckt, die ihn als leidenschaftliche Gospelsängerin von Konzert zu Konzert mitgenommen hat. Mit neun Jahren ist ihm dann zum ersten Mal eine Gitarre in die Hände gefallen. Der Anfang war gesetzt. Gut so. Wir behalten Curtis Harding auf dem Radar. 

Ansonsten in der Sendung: Die neue Single von Noga Erez, wir gucken, was der englische Produzent Mura Masa alles so treibt und wie die neue Single von Cage The Elephant klingt.