So lange wir uns über helle Flecken im Rasen beschweren, geht es Deutschland super, findet Sebastian Pufpaff. Und wen die doch stören, soll sich grüne Farbe im Baumarkt kaufen.

Kabarettist Sebastian Pufpaff empfiehlt jedem Menschen auf absehbare Zeit "die Tortur des Armseins und ein Leben als Ensemblemitglied". Genauer meint er damit die Zeit als junger Kabarettist, den noch niemand kennt, und die Versuche auf Bühnen auftreten zu dürfen, was wiederum nicht möglich ist, wenn man vorher noch nicht auf Bühnen aufgetreten ist.

Neben der Zeit der Katharsis hat Sebastian Pufpaff noch ein paar andere Ratschläge für uns:

  • Deutschland könnte endlich mal aktiver sein. Er empfindet uns als auf Valium gesetzt - "Fortschritt im Stillstand". So lange es nicht schlechter wird, geht es uns gut. Und zum Aufregen bezahlen die Menschen 20 Euro für eine Kabarett-Eintrittskarte und lassen aufregen.
  • Anstatt Ländern zu drohen und sie mit Sanktionen zu belegen, ist Pufpaff mehr der Freund vom Verbreiten von Freude und Demokratie.
  • Und nochmal zum Aufregen: So lange wir uns über helle Flecken auf dem Rasen beschweren, geht es uns blendend. Zur Not helfe ja auch einfach ein Eimer mit grüner Farbe.

Wie das alles zusammen passt: Hört selbst.

Hier übrigens Sebastian Pufpaff in Aktion: