Susanne Vehlow, 1972 in Berlin geboren, ist Sport- und Englischlehrerin. 2009 hat sie "es" getan: Zusammen mit ihrer Familie ist sie nach Shanghai gezogen, um dort fünf Jahre an der deutschen Schule zu unterrichten. Von ihren Erfahrungen erzählt sie uns im Frühen Vogel bei DRadio Wissen.

  • Merkwürdige Gesundheitschecks und bedenkliche Röntgenräume ohne Türen...
  • Gewöhnungsbedürftige Einkäufen im Riesensupermarkt, in dem man neben Schweinefüßen und Suppenschildkröten auch Entenzungen ergattern kann...
  • Klassenfahrten zu Shaolin-Mönchen und zu Reisterrassen....
  • Kollektives Powernapping bei Ikea...

All ihre Erfahrungen hat Susanne Vehlow auch in ein Buch gepackt: "Manche mögen Reis", erschienen bei Ullstein. Wer keine Zeit zum Lesen hat, kann sich ihre Erlebnisse einfach bei uns anhören, im Early Bird bei DRadio Wissen.

"Es war zum einen die Abenteuerlust, die hatte ich im Studium schon gehabt. Zum anderen waren wir mit der Schule der Kinder in Deutschland nicht so zufrieden."
Lehrerin Susanne Vehlow über den Grund ihres Umzugs

Susanne und auch ihr Mann sind beide Lehrer. Sie waren schon mal zusammen aus beruflichen Gründen in Südafrika. Dort wird Englisch gesprochen, so dass das mit der Sprache für die Englischlehrerin Susanne Vehlow kein Problem war. In Shanghai war das dann schon ein wenig komplizierter.

"Das war ein Schock, das hätte ich wirklich nicht gedacht. Mit Englisch kommt man da tatsächlich nicht weiter."
Susanne Vehlow über die Sprachbarriere in China

Eine volle Stelle, kleine Kinder, die betreut werden wollen, und dann noch der schwere Sprachkurs. Bis Susanne und ihr Mann Chinesisch sprachen, hat es ein bisschen gedauert.

"Am Anfang hatte ich ein bisschen Panik. Die Kinder haben das gespürt, fanden das aber alles ganz spannend. Und an der deutschen Schule war dann alles gut."
Susanne Vehlow