Bei einem Sonnensturm schießen geladene Teilchen durch das Weltall. Was viele nicht wissen, im Juli 2012 sind wir nur knapp solch einem Phänomen entgangen. Mögliche Folgen eines Sonnensturms: Stromausfälle, wie bei den sechs Millionen Amerikanern, die in den Achtzigern nach einem Sonnensturm im Dunkeln saßen.

Weltraumwetter, das klingt nach etwas, das uns auf der Erde nicht wirklich betrifft. Ein heftiger Sonnensturm im Juli 2012 lehrte uns aber etwas anderes. Da rasten geladene Teilchen mit 2500 Kilometern pro Sekunde in Richtung Erdumlaufbahn. Umgerechnet sind das neun Millionen Kilometer pro Stunde.

"Ich denke, dass man generell die Gefahren aus dem All unterschätzt. In dieser letzten Generation ist nichts wirklich Gravierendes passiert, das heißt, man nimmt das halbwegs auf die leichte Schulter. Sollte man aber nicht, weil es kann durchaus sein, dass mal etwas wirklich Gravierendes passiert."

Glücklicherweise war die Erde gerade nicht an der Stelle der Umlaufbahn, die der Sonnensturm gekreuzt hat. Eine Woche vorher hätte es sie aber voll erwischt - Sophie Stigler hat recherchiert, welche Konsequenzen ein Sonnensturm im Ernstfall hätte.