Egal, in welchem Kulturkreis wir uns befinden, ob wir von links nach rechts, von unten nach oben, oder von rechts nach links, von hinten nach vorne lesen - wir tun es wie vor Tausenden von Jahren. In unserer digitalisierten Welt müssen wir aber schnell viele Inhalte erfassen - online, per Twitter, Facebook oder Feed. Ein Start-up will mit einer neuen Technik das Lesen revolutionieren.

Es gibt schon verschiedene Speedreading-Techniken, doch mit der Lese-Technik von Maik Maurer aus München können wir unsere Lesegeschwindigkeit von 220 Wörtern pro Minute auf 500 oder gar 1000 steigern.

"Ich kann mein Auge auf einem Punkt ruhen lassen und kriege den Text auf diesen Punkt gestreamt. Das ist eben das, was neu ist, was noch nicht existiert hat", sagt Maik. Er hat entdeckt, dass die Informationen dem Auge zufliegen - zu spritzen -, wenn es auf einem Punkt ruht. Dieser Punkt - Optimal Recognition Point (ORP) - kann digital hervorgehoben werden, indem ein bestimmter Buchstabe rot markiert wird.

Spritzen nicht lesen

Diese Erkenntnis ließ sich Maik patentieren und gründete in Boston das Start-up Spritz, dass er auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorstellte. Spritz bietet ein Lesefeld an, in dem digitale Texte gespritzt werden, also bestimmte Buchstaben hervorgehoben werden. Die Lese-Technik kann auf der Seite des Unternehmens www.spritzinc.com getestet werden.