Stand Up Paddling sieht nicht nur elegant aus. Vieles lässt sich damit kombinieren wie Fotografieren, Yoga, Pilates - oder Frisbee spielen.

Stand Up Paddling ist eher durch einen Zufall auf Hawaii entstanden, weil angeblich Surfer versucht haben, die Touristen vom Meer aus zu fotografieren, sich auf ein Brett gestellt und für die Fortbewegung ein Paddel genommen haben. Warum, wieso, weshalb – egal, das Stand Up Paddling war entstanden und erfreut sich seit einiger Zeit wachsender Beliebtheit.

Aufblasbares Brett

Wer Stand Up Paddling einmal ausprobieren will, sollte folgende Fähigkeiten mitbringen:

  • Schwimmen können
  • Gleichgewicht halten

Früher waren die Bretter einfach große Windsurfbretter. Inzwischen gibt es auch Bretter, die wie eine Luftmatratze funktionieren. Sie werden aufgepumpt und können nach Gebrauch einfach wieder eingerollt werden.

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Das Stand Up Paddling hat sich auch als Sport etabliert. Zwar kann jeder nach Lust und Laune nach der Arbeit noch gechillt über den See paddeln. Aber wen der Ehrgeiz packt, kann auch für Wettbewerbe trainieren. Es gibt sogar eine Weltmeisterschaft.

Die Vorteile des Stand Up Paddlings:

  • Gelenkschonend
  • Viele verschiedene Muskelregionen werden angesprochen
  • Bauch- und Rückenmuskulatur werden besonders gut trainiert

Die ersten Schritte:

  • Kniend beginnen
  • Leicht abstoßen
  • Aufstehen

Sobald das Board in einer Gleitfahrt ist, fühlt es sich stabiler an und man selbst wird sicherer, erklärt Surflehrer Thorsten Kegler.

"Entscheidend ist, das ist wie beim Fahrradfahren, zu versuchen, zügig los zu paddeln. Denn wenn du mit dem Fahrrad auf der Stelle stehst, fällst du auch um."
Thorsten Kegler, Surflehrer

Stand Up Paddling könnt ihr fast überall machen. Bei den Flüssen müsst ihr auf die Wasserstände achten, ob sie noch befahren werden können. Außerdem solltet ihr euch vorher über die Risiken erkundigen, denen ihr auf großen Flüssen wie dem Rhein ausgesetzt seid. An Seen müsst ihr auf Angler achten, damit ihr euch nicht in der Angelschnur verheddert.

"Jeder kann diese Sportart relativ leicht erlernen."
Thorsten Kegler, Surflehrer

Neben dem wettkampforientierten Stand Up Paddling gibt es inzwischen auch viele Variationen mit anderen Sportarten wie Yoga, Pilates oder Frisbee, eine Spezialität von Thorsten.

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Mehr über Stand Up Paddling bei Deutschlandfunk Nova: