"Neun, wenn nicht neuneinhalb von zehn Sternen" vergibt DRadio-Wissen-Reporter Tom Westerholt für den neuen Star-Wars-Film. Nach der herben Kritik an den letzten drei Teilen eine echte Überraschung. (Spoilerfrei!)

Zu künstlich, schlecht besetzt und irgendwie gewollt - so lautete die Kritik an den letzten drei Teilen der Star-Wars-Saga. Trotzdem wurde Episode Sieben "The Force Awakens" bereits im Vorfeld frenetisch gefeiert. Die Erwartungshaltung war demzufolge riesig. Und tatsächlich: Teil Sieben reißt es wieder raus und schafft es, der Star-Wars-Reihe neues Leben einzuhauchen.

"J. J. Abrams hat eine Mischung hinbekommen aus Ode an den Kult und Aufbruch in ein neues Zeitalter."
Filmreporter Tom Westerholt nach der Star-Wars-Premiere

Die Hauptrolle der nächsten Trilogie ist weiblich. Die junge Schrotthändlerin Rey, gespielt von der Britin Daisy Ridley, gerät durch Zufall an den Roboter BB8. Der Roboter besitzt eine Karte zum letzten noch lebenden Jedi-Ritter Luke Skywalker. Der ist die letzte Hoffnung der Rebellen im Kampf gegen die dunkle Seite der Macht, die natürlich auch ohne Darth Vader weiter besteht.

"Es ist spannend, es ist dramatisch, es ist an einigen Stellen auch sehr witzig."
Tom Westerholt vergibt neun von zehn Punkten

Wer so gar nicht auf Fantasy und Science Fiction steht, für den ist auch die neue Episode nichts. Alle anderen kommen jedoch voll auf ihre Kosten - egal ob Hardcore-Fan oder nicht.

Die großen philosophischen Fragen, das Geräusch von Filmprojektoren, spektakuläre Weltraumschlachten - Filmjournalistin Anna Wollner erklärt, was die Star-Wars-Triologie der 70er und 80er so genial macht.

Posted by DRadio Wissen on Dienstag, 15. Dezember 2015