In den USA wird das Studentenfutter mit einem offiziellen Feiertag gewürdigt. Zu Recht, denn die Mischung aus Nüssen und Rosinen versorgt uns perfekt mit Nährstoffen und Vitaminen.

Wenn wir eine Portion Studentenfutter essen, ist alles drin, was eine Mahlzeit an Nährstoffen enthalten sollte: Proteine, Kohlenhydrate und Fett. Das ist für den Körper eine sehr ausgewogenen Mischung.

Deswegen können ein paar Hände voll mit Nüssen und Rosinen in hektischen Phasen des Studentenlebens durchaus mal ein größeres Mittagessen ersetzen, das nur schwer im Bauch liegen würde, meint die Ernährungswissenschaftlerin Christel Rademacher.

20 Gramm Nüsse am Tag machen uns gesünder

Positiver Nebeneffekt des Fast-Superfoods: Wir sparen Zeit, erhalten ausreichend Energie und viele zusätzliche Inhaltsstoffe, die dem Kopf gut tun - unter anderem wertvolle Fettsäuren, Ballaststoffe und zahlreiche Mikronährstoffe wie mehrere B-Vitamine, Magnesium und Calcium. 

Die sind zum Beispiel wichtig für unsere Nervenleistung und reduzieren das Risiko für Gefäß- und Herzleiden. Zumindest leisten das die Nüsse im Studentenfutter. Das haben Wissenschaftler vom Imperial College London bei einer Analyse von tausenden Studien zum Thema festgestellt.

"100 Gramm Studentenfutter liefern um die 500 Kilokalorien. Das wäre eine kleine Abendmahlzeit."
Christel Rademacher, Ernährungswissenschaftlerin

Nach Aussagen der Forscher helfen schon 20 Gramm an Nüssen pro Tag, damit wir uns einen eindeutig messbaren Gesundheitsvorteil anfuttern können.

Nachhaltig futtern ohne Cashewkerne

Wer besonders nachhaltig Nüsse futtern will, der sollte in der Mischung des Studentenfutters auf Cashewnüsse verzichten, meint Christel Rademacher, denn diese Nuss muss extra auf weiten Wegen zu uns transportiert werden.

"Ich würde Haselnuss, Walnuss, Mandel und Rosinen für das Studentenfutter nehmen."
Christel Rademacher, Ernährungswissenschaftlerin

Auf Erdnüsse würde sie verzichten, da viele Menschen darauf allergisch reagieren oder sie allgemein nicht so gut vertragen. Auf jeden Fall sollte ihrer Meinung nach die Walnuss ins Studentenfutter, weil sie besonders gute Fettsäuren enthält.