Ariana ist nicht nur technikbegeistert, sie studiert "Mensch-Computer-Interaktion" und ist total gespannt auf Myon und seine Macher.

Als fest stand, dass Ariana das Tapfertyp-Date mit dem humanoiden Roboter Myon gewonnen hatte, war sie total aus dem Häuschen. Die 26-Jährige studiert in Hamburg das Fach "Mensch-Computer-Interaktion", eine Kombination aus Informatik und Psychologie. Als Treffpunkt für das Date haben die beiden die Berliner Beuth Hochschule für Technik gewählt - Myons zu Hause.

Ariana gibt zu, dass es nicht ihr erstes Date mit einem Roboter ist. Aber es sei das erste Mal, dass sie Gelegenheit habe, mit einem Entwickler zu sprechen wie Benjamin Panreck, dem Leiter des Forschungslabors Neurorobotik. Benny, wie er unter Kollegen heißt, zeigt Ariana das Entwicklungslabor, wo er mit seinem Team seit sieben Jahren an dem Forschungsprojekt arbeiten, dessen Ergebnis Myon ist.

"Mein Interesse an Technik kam schon als Kind, mich hat schon immer interessiert, wie Dinge funktionieren."
Ariana Sliwa, Tapfertyp

Ariana geht ganz behutsam mit Myon um, denn schließlich ist er erst auf dem Entwicklungsstand eines zwei Monate alten Babys. Myon lernt nämlich nur, wenn er eingeschaltet ist. Zusammengerecht kommt Benny eben nur auf eine On-Zeit von zwei Monaten. Laufen ist noch ein bisschen schwer für Myon, aber mit der Hilfe von Ariana und Benny kann er schon ein paar Schritte gehen.

Ariana lässt sich von Benny und einem weiteren Entwickler erklären, wie Myon funktioniert.
© DRadio Wissen | Theresa Hübner
Benny und ein weiterer Entwickler erklären Ariana die Technik, die in Myon steckt.

Mehr über Myon:

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