Tilla fliegt für DRadio Wissen mit Viva von Agua nach Uganda. Ihr Flug ging zuerst nach Istanbul, dann weiter nach Uganda. Dort ist sie um 3:45 Uhr in Uganda angekommen. Sie wird also müde sein. Rufen wir sie an!

Tilla hat sich getraut. Gemeinsam mit der Hilfsorganisation Viva von Agua will sie an einem Wasserprojekt arbeiten und ein Musikfestival organisieren. Hinter ihr liegt ein langer Weg, 24 Stunden war sie unterwegs, umsteigen in Istanbul, um 6 Uhr am Samstagmorgen ist sie dann endlich in ihrem Hotelzimmer angekommen und lies sich erstmal aufs Bett fallen.

Unser Tapfertyp Tilla ist gut drauf, als wir sie auf dem Handy erwischen, allerdings auch noch ein wenig zerschlagen von der Reise. Und von den Temperaturen, mit denen sie in Kampala begrüßt worden ist. "Hier sind 27 Grad im Schatten", erzählt sie. "In der Sonne ist es also unglaublich heiß." In der Mittagshitze hat sie erstmal eine Runde Fangen mit den Kindern in Kampala gespielt: "Das war wie ein Workout."

Der erste Tag in Uganda geht entspannt los. Auf Tillas Terminzettel stehen ein paar Workshops, das große Kennenlernen vom Team und ihren Kollegen und natürlich die Pläne für die nächsten Tage. "Ich freue mich vor allem auf die Festivals, die Viva con Aqua hier organisiert hat", sagt Tilla. Viel Tanz, Kunst, Musik, zum Beispiel vom Berliner Rapper Megaloh. Einmal direkt in Ugandas Hauptstadt Kampala, einmal in Moroto im Norden des Landes. Klar: Tilla wird beide besuchen.

Offenes Herz. Wie so ein Schwamm.

Tilla ist vielleicht noch ein wenig müde von der 24-Stunden-Reise. Aber sie hat Bock: "Ich fahre hier einfach mit offenem Herzen hin und sauge alles wie so ein Schwamm auf", hat sie sich als Motto ausgegeben. Wir wünschen erstmal viel Spaß dabei - und melden uns bald wieder!

"Mein erster Eindruck von Kampala: Als ich aus dem Flugzeug gestiegen bin, hat es nach Tropen gerochen. Das fand ich ganz toll."
Tapfertyp Tilla über ihre Ankunft in Uganda

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