Der Journalist und Privatdetektiv Mr. Nobody ist verschwunden, er war einem Verbrechen auf der Spur. Hinweise auf sein Verschwinden sind überall in seinem Büro versteckt. Ein Team aus sechs jungen Frauen hat jetzt genau eine Stunde Zeit, um alle Rätsel des Raumes zu lösen, sich zu befreien und das Verbrechen zu verhindern. Soweit das Setting.

Hannah, Mara, Kathrin, Helen, Lina und Christiane machen sich gleich ans Werk und überprüfen Büroschränke und Kästchen. Alles verschlossen. Dann finden sie den ersten Schlüssel. Schnell wird der Gruppe klar: zu sechst lassen sich nicht alle Rätsel lösen. Deshalb bilden sie zwei Dreier-Teams, die allerdings nicht fest zugeordnet sind. Es arbeiten halt immer drei Mädels an einem Rätsel. Zusammenstellung - wie es eben grade passt.

"Ich hatte das Gefühl ich hab ständig gewechselt. Ich hab manchmal mit Katrin gerechnet, manchmal mit Lina den Schlüssel gefunden. Und so halt."
Hannah, Escape Game Teilnehmerin

Um alle Rätsel in der vorgegebenen Zeit zu lösen und sich aus dem Raum zu befreien ist eine Gruppengröße von vier bis fünf Personen optimal. Aber manchmal reichen auch zwei, um die Geheimnisse um Mr. Nobody herauszutüfteln. Vor allem Pärchen haben einen Vorteil, sagt Escape Game Leiter Andreas Omasics.

"Pärchen sind schon eingespielt, die reden viel miteinander. Die haben dann zwar nur zwei Köpfe zum Nachdenken, aber das Kommunizieren ist viel einfacher."
Andreas Omasics, Gamemaster

Hierarchien überdenken

Vor allem für Arbeitsgruppen ist die Teilnahme an einem Escape Games aufschlussreich. Hierarchien werden bei diesem Spiel relativ schnell geschliffen. Denn oft müssen Chefs dabei feststellen: es läuft auch ohne mich - und manchmal sind meine Mitarbeiter sogar viel produktiver, wenn ich nicht immer bestimme, wo es lang geht. Und auch Mitarbeiter merken: der Chef hat nicht immer Recht - und im Zweifel komm ich auch ganz alleine auf die Lösung.