Nach dem Terroranschlag in der Konzerthalle Le Bataclan in Paris kündigen große Konzertveranstalter verstärkte Sicherheitsmaßnahmen für Konzerte an.

Die Konzerte in Paris sind für die kommenden Tage abgesagt. Präsident Hollande hat den Ausnahmezustand für Frankreich verhängt. Damit entscheiden die Behörden, wann welche Konzerte in nächster Zeit stattfinden dürfen. In der Konzerthalle Le Bataclan sichern die Ermittlungsbehörden noch die Spuren am Tatort. Die Betreiber des Bataclan haben auf Facebook Fans aufgerufen, sich nicht vor der Halle zu versammeln, um beispielsweise gemeinsam zu trauern. Sie drücken ihre Erschütterung, Trauer und Mitgefühl für die getöteten Konzertbesucher und ihre Familien aus. Noch sei nicht abzusehen, wann Le Bataclan seinen Betrieb wieder aufnehme.

Schockierte Musiker

Am Abend des Terroranschlags veranstalte die Band Eagles of Death Metal ein Konzert. Unter den 89 Todesopfern ist auch der Projektmanager der EODM, Thomas Ayad, und das Mitglied der Tourcrew, Nick Alexander. Die Band hat weitere Konzerte abgesagt. Der Veranstalter der Deutschlandtour, Marek Lieberberg, sagte DRadio-Wissen-Reporterin Raffaela Jungbauer, er habe der Band freigestellt, die Tour anzutreten. Auch andere Bands haben ihr Mitgefühl in den sozialen Netzwerken ausgedrückt. U2, Foo Fighters oder die deutsche Newcomerband Drangsahl.

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Die Musikindustrie zeigt sich erschüttert von der Brutalität der Anschläge. Live Nation, ein weltweit führender Konzertveranstalter, hat angekündigt, die Sicherheit für seine Konzerte zu erhöhen. Gary Bongiovanni, Herausgeber Musikmagazins Pollstar, sagte gegenüber der New York Times, es sei nur logisch, dass die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt würden. "But the truth is that there is only so much anyone can do to stop a wave of suicidal attackers."

Am 16. November hätte das Konzert der Deftones in Le Bataclan stattgefunden. Die Musiker haben am 13. November Backstage das Attentat miterlebt. Auf Instagram drücken sie ihren Schock und ihr Mitgefühl aus.

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