Der Golden Doodle Jonny kriegt sie alle. Egal ob Schüler oder Eltern, alle reden in einem Beratungsgespräch über Probleme, die sie vorher verschwiegen haben.

Vera Maria Hesse wollte seit ihrem vierten Lebensjahr einen Hund haben. Nach ihrem abgeschlossenen Diplomstudium in Psychologie, hat sie dieses Ziel erreicht, wenn auch auf etwas ungewöhnliche Art und Weise. Vera arbeitet als Schulpsychologin und hat den Golden Doodle Jonny einfach in ihrem Arbeitsalltag integriert.

"Man muss sich auf rassentypische Eigenschaften einstellen. Man kann nicht jeden Hund nehmen.“
Vera Maria Hesse, Schulpsychologin

Golden Doodle sind Mischlingshunde aus den Rassen Golden Retriever und Pudel. Im zarten Alter von fünf Wochen hat Vera Maria Hesse ihren Rüden Jonny gefunden, obwohl sie eigentlich eine Hündin haben wollte. Doch dem sanften Blick von Jonny konnte sie einfach nicht widerstehen.

Golden Doodle
© Vera Maria Hesse
Der Therapiehund Jonny

Vor der eigentlichen Therapieausbildung, die Hunde normalerweise absolvieren müssen, konnte sich Jonny drücken. Vera hat ihren Hund von Anfang an einfach zu allen Situationen mitgenommen, die das schulpsychologische Berufsfeld ausmachen, und ihn in Klassenzimmern und auf Schulhöfen sozialisiert.

Jonny hat immer seinen Dienstausweis dabei

Für seinen Job als Therapiehund besitzt Jonny einen richtigen Dienstausweis mit dazugehörigem Lichtbild. In den Klassenzimmern sorgt er für eine entspannte Atmosphäre und steigert die Konzentration und Motivation der Schüler, weil sie schnell Vertrauen zu ihm fassen.

"Jonny ist so eine Art Katalysator und reinigt die Schüler von ihrem Stress.“
Vera Maria Hesse, Schulpsychologin

Egal ob Eltern oder Kinder. Wer auch immer Johnny während eines Beratungsgesprächs in Veras Büro streichelt, fängt früher oder später einfach an über die Dinge zu sprechen, die einem vorher nicht über die Lippen gekommen sind.