Elf Minuten. Genau so lange war der Twitter Account von Donald Trump Anfang November lahmgelegt. Doch wer steckt dahinter? Das Geheimnis ist gelüftet - und überrascht. 

Erst hieß es: Schuld sei ein Mitarbeiter, der seinen letzten Arbeitstag im Unternehmen hatte. Fast einen Monat nach dem Vorfall kommt raus, dass es ein Deutscher war. Jetzt hat er das erste Mal darüber gesprochen.

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Der Mann, der den Twitter-Account mit 43 Millionen Followern lahmgelegt hat, heißt Bahtiyar Duysak, hat türkische Wurzeln und einen deutschen Pass. Ein Fehler ist passiert, sagt er im exklusiven Interview für die Seite Techcrunch: alles sei ein Versehen gewesen. Als Deutscher ist er mit einem Arbeitsvisum nach San Francisco gekommen. Er scheint dort allerdings nicht so viel gearbeitet zu haben - er habe einfach die Zeit genossen.

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“I had a wild time in America. I was tired sometimes. And I did a mistake. Everybody can do mistakes.”

Was genau passiert, damit rückt er nicht heraus. Nur so viel: Er hat im Twitter-Headquarter gearbeitet, im Kundendienst, als Teil der Sicherheitsabteilung. Da kommen die Beschwerden an über Tweets, die gegen Regeln verstoßen. Und irgendwie sei es dann passiert. Er wollte gar nichts Böses, sagt er, spricht von einer Verkettung von unglücklichen Zufällen. Erst habe er den falschen Knopf gedrückt, dann noch jemand anderes und am Ende war der Twitter-Account des US-Präsidenten stillgelegt. 

Kein Hackerangriff

Die Trump-Gegner feiern ihn als großen Helden. Aber den ganzen Fame habe er doch gar nicht verdient, sagt Bahtiyar. Er habe das ja gar nicht gewollt. Aber Deutschlandfunk-Nova-Reporter Christian Schmitt sagt: "Das glaube ich ihm nicht, das findet er schon ganz geil". Sollte Bahtiyar zugeben, dass seine Aktion Absicht war, hätte juristische Konsequenzen für ihn. Twitter untersucht den Fall noch.