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Elon Musk ist zufrieden mit ihnen: Ein Team der TU-München hat beim Tunnelbauwettbewerb des US-Unternehmers souverän gewonnen.

Bei einem Bohrwettbewerb ist es einer Gruppe Studierender der Technischen Universität München als einzigem Team gelungen, einen 22 Meter langen Tunnel fertigzustellen. Fast 400 Uni-Teams aus aller Welt hatten sich beworben, angetreten sind dann am 12.09.2021 acht.

Die Gruppe mit dem Namen TUM-Boring konnten sich gegen sieben andere Mannschaften durchsetzen. Im Team sind rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus einer Reihe verschiedener Länder.

"Die mussten sich dann mit ihren selbst entwickelten Bohrern durch den Wüstensand von Las Vegas wühlen."
Carolin Bredendiek, Deutschlandfunk-Nova-Reporterin

Das zweite deutsche Team der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mosbach ging leer aus.

Tempo bei der Tunnelbohrung

Veranstaltet hat den Wettbewerb die Boring Company des Milliardärs und Unternehmers Elon Musk. Für seine Vision umfassender unterirdischer Verkehrs- und Transportinfrastrukturen mit den Namen Loop und Hyperloop sucht er technische Lösungsansätze.

Bei dem Wettbewerb sollten die Teams so schnell wie möglich einen 30 Meter langen Tunnel mit einem halben Meter Durchmesser fertigstellen. Rekordhalterin beim Tunnelgraben war bislang die Weinbergschnecke, berichtet Deutschlandfunk-Nova-Reporterin Carolin Bredendiek.

Vier Meter stündlich

Die Schnecke schafft etwa drei Meter pro Stunde. Das Team der Technischen Universität München hat nun rund 20 Meter in fünf Stunden gegraben – macht rund vier Meter in der Stunde.

"Wir haben einen etwa 20 Meter langen Tunnel gebohrt. Wir waren das einzige Team, das überhaupt einen Tunnel fertigstellen konnte. Darauf sind wir sehr stolz"
Elias Schmid, Technische Universität München
Screenshot der Team-Mitglieder im Chat
© Tum Boring – Innovation in Tunneling e.V.
Sie bohren alle gemeinsam: Screenshot der Team-Mitglieder im Chat