Die Themen im Update: +++ Proteste in Ferguson +++ Zahl der Ebola-Toten steigt +++ Unicef: 59 Millionen Kinder brauchen Hilfe +++

  • In der vergangenen Nacht kam es wieder zu Ausschreitungen in der US-Kleinstadt Ferguson im Bundesstaat Missouri: Dabei wurden zwei Menschen verletzt, nach Polizeiangaben durch Schüsse der Demonstranten. 31 Menschen wurden festegenommen, darunter auch mehrere Journalisten. Auslöser für die Proteste ist der Tod von Michael Brown, einem schwarzen 18-Jährigen, der vor zehn Tagen von einem weißen Polizisten erschossen wurde, obwohl er unbewaffnet war.
  • In Westafrika weitet sich die Ebola-Epidemie weiter aus. Die Zahl der Menschen, die an der Ebola-Epidemie gestorben sind, ist auf mehr als 1.200 gestiegen. Außerdem haben sich laut Weltgesundheitsorganisation etwa 2.200 mit dem Virus infiziert. Besonders betroffen von der Ebola-Epidemie sind Guinea, Liberia, Nigeria und Sierra Leone.
  • Noch nie haben so viele Kinder in so vielen Konflikten gleichzeitig Hilfe gebraucht. Insgesamt sind nach Schätzungen von Unicef 59 Millionen Kinder in 50 Ländern auf lebensrettende humanitäre Hilfe angewiesen.