USA

USA: Neues Waffengesetz auch nach Schulschießerei eher schwierig

Ein Amokläufer hat 19 Kinder und zwei Erwachsene im Bundesstaat Texas erschossen. Historikerin Dagmar Ellerbrock sagt, wenn man Waffen regulieren will, muss man die Emotionen der Amerikaner dahinter verstehen. Die Gesellschaft in den Vereinigten Staaten sei hochgradig gespalten. Insgesamt seien neben der aktuellen Trauer Waffen immer noch ein Zeichen für Freiheit und Selbstbestimmung. Ein ganzer Mann müsse mit einer Waffe in der Hand in der Lage sein, die Familie und das Land zu verteidigen - so die Ansicht vieler. Dennoch könnten verschärfte Waffengesetze die "epidemische Ausbreitung der Waffengewalt" eindämmen. Deren Umsetzung scheint aber schwer.