In Paris, wie in anderen europäischen Großstädten auch, ist der Straßenverkehr eine Katastrophe - klimatechnisch und für die Nerven. Die Alternative: das E-Roue.

Das E-Roue ist ein elektrisches Einrad, das auf einer Erfindung von 2011 basiert. Als Solowheel oder Airwheel ist es auch auf dem deutschen Markt. Allerdings kann das E-Roue von Guillaume Broc mehr. Er hat seinen Job als Elektroingenieur für die Entwicklung seines Pariser Einrads aufgegeben. DRadio-Wissen-Reporterin Lena Breuer hat ihn besucht und eine Probefahrt mit dem E-Roue gemacht.

DRadio-Wissen-Reporterin Lena Breuer probiert in Paris das E-Roue von Guillaume Broc aus.
© DRadio Wissen | Lena Breuer
DRadio-Wissen-Reporterin Lena Breuer probiert in Paris das E-Roue von Guillaume Broc aus.

Guillaume hat Lena für die erste Fahrt auf ein Mädchenmodell gestellt, das "nur" 15 Stundenkilometer fährt. Denn: Einfach aufsteigen und losfahren geht nicht. Zur Sicherheit gibt Guillaume Lena Schienbeinschoner. Jetzt kommt es auf das Gleichgewicht und einen guten Stand auf den Pedalen an, die links und rechts des Einrads angebracht sind. Die Geschwindigkeit kann Lena mit ihrer Körperbewegung steuern: nach vorne lehnen - schneller; nach hinten lehnen - bremsen.

Elektro-Alternative

Und dann? Schwebt Lena durch die Straßen von Paris. Wer mehr Übung hat, kann das sogar bei 30 Stundenkilometern schaffen. Vorbei an allen Staus. Guillaume ist davon überzeugt, dass das E-Roue bald zu einer ernsthaften Alternative im Pariser Straßenverkehr wird.

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