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Mit dem Tod von Alfred Neven DuMont, dem Verleger des Kölner Stadt-Anzeigers, ist der letzte Medienpatriarch von Deutschland gestorben. Ein Generationswechsel in das digitale Zeitalter findet in der ganzen Branche statt.

Die deutsche Medienlandschaft ist maßgeblich durch sie geprägt worden: Verleger wie Alfred Neven DuMont haben mit Passion, Autorität, aber auch mit eigenem und oft nicht unumstrittenen Stil publiziert und das große Geschäft gemacht. Am vergangenen Samstag ist er mit 88 Jahren gestorben.

Der Tod von Alfred Neven DuMont zeigt: Es findet ein Umbruch in den Medien statt. Die digitale Transformation betrifft sogar viele weitere Bereiche in unserem Leben: Wie wir lernen, arbeiten und wie wir kommunizieren.

Der Sprung ins digitale Zeitalter

Daniel Fiene (l.), Herr Pähler (r.) und ihr Gast Christian Bornschein (m.)
© DRadio Wissen
Daniel Fiene (l.), Herr Pähler (r.) und ihr Gast Christian Bornschein (m.)

Daniel Fiene und Herr Pähler haben in dieser Ausgabe von Eine Stunde Was mit Medien Christoph Bornschein zu Gast. Er ist der Gründer und Chef der Agentur "TLGG - Torben Lucie und die gelbe Gefahr". Deutschland hat den Sprung vom Industriezeitalter in das Dienstleistungszeitalter geschafft, aber wie gelingt jetzt der Sprung in das digitale Zeitalter?

"Es ist in Deutschland zu okay mit Technologie-Skepsis zu kokettieren."
Christoph Bornschein

Die deutsche Diskussion über Digitalisierung und Daten ist durch eine negative Betrachtungsweise geprägt, sagt der Digitalberater. Weil wir immer von der Datenkrake Google sprechen, trauen wir uns nicht über die Chancen der Digitalisierung zu sprechen.

Unsere Gesellschaft muss sich am Ende die Frage stellen, auf welcher Seite sie stehen will. Wollen wir in Zukunft Computern sagen was sie zu tun haben, oder sagen uns Computer was wir zu tun haben?

Diskutiert direkt mit uns während der Sendung @dradiowissen, @fiene, @herrpaehler