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In Zeiten von Pegida und AfD sind sie gefragter denn je: Mehr als Tausend Journalisten mit und ohne Migrationshintergrund setzen sich für mehr Vielfalt in den Medien ein. Die "Neuen Deutschen Medienmacher" stellen sich in einer Stunde "Was mit Medien" vor.

Wie vielfältig können Medien sein, wenn die Macher überhaupt nicht vielfältig sind? Redaktionen sind oft eine Sammlung von Menschen mit ähnlichem Schlag. Das Netzwerk "Neue Deutsche Medienmacher" möchte das verändern: Sie fördern Journalisten mit Migrationshintergrund und suchen das Gespräch mit Redaktionen. Ihr Leitspruch: "Wir sind nicht die besseren JournalistInnen. Aber auch nicht die schlechteren."

Die Vorsitzende Sheila Mysorekar ist in dieser Ausgabe von "Was mit Medien" zu Gast.

Sheila Mysorekar, Vorsitzende des Netzwerks "Neue Deutsche Medienmacher" mit DRadio-Wissen-Moderator Daniel Fiene
© DRadio Wissen
Sheila Mysorekar, Vorsitzende des Netzwerks "Neue Deutsche Medienmacher", mit DRadio-Wissen-Moderator Daniel Fiene

Es geht um aktuelle Projekte der "Neuen Deutschen Medienmacher", wie den Vielfaltfinder, der Ansprechpartner für Journalisten zu aktuellen Themen nennt. Oder das Glossar des Netzwerks, das Tipps zur Verwendung von Wörtern wie "Einwanderer", "Zuwanderer" oder "Migrant" gibt.

Thema ist auch der umstrittene Diskriminierungsschutz im Pressekodex. In dieser Woche hat sich der Presserat dazu entschieden, die in der Kritik stehende Passage nicht zu ändern. Zu der Frage, ob die Herkunft von Straftätern genannt werden muss oder nicht, entschied der Presserat: "Redaktionen müssen im Einzelfall verantwortlich entscheiden, ob Informationen über die Herkunft von Straftätern von Gewicht sind, um den berichteten Vorgang verstehen oder einordnen zu können."