Der ewige Perfektionismus auf Insta, Wirtschaftskrisen, eine unerschöpfliche Zahl von Entscheidungen, die wir treffen müssen - vielleicht mit fatalen Folgen, wenn wir die "falsche" Wahl treffen. Wer sich vor Sorge am liebsten unter der Bettdecke verkriechen will, hat unser volles Verständnis. Aber was ließe sich sonst noch tun gegen die lähmende Zukunftsangst?

Im Ab21-Podcast sprechen wir mit Katja, die sich selbst als ängstlicher Mensch beschreibt. Sie macht sich nicht nur Sorgen, dass sie nie einen Job bekommt, wenn sie ihr Studium beendet hat. Sie hat auch Angst davor, was populistische Politiker anrichten können und dass Brände, Dürre und Überschwemmungen die Welt zu einem immer unwirtlicheren Ort machen könnten. Die glatte Fassade von Social-Media-Profilen sieht sie als einen wichtigen Grund für ihre eigenen Ängste und die ihrer Freunde.

"Wir leben in einer Zeit, in der wir uns ständig mit anderen vergleichen."
Katja, Studentin, Millenial und nach eigenen Angaben ein ängstlicher Mensch

Auch Anna-Marie Raith, Psychologin, kann sich mit dieser Angst identifizieren. Aber sie hat ein paar Tools in der Tasche, um der Zukunftsangst nicht zu viel Platz einzuräumen. Außerdem gelten Ängste zu Unrecht als negativ. Sie können sehr nützlich sein, wenn sie zum Beispiel vor einer Prüfung dazu führen, dass wir uns besser auf sie vorbereiten. Zukunftsängste, wie wir mit ihnen umgehen und wie wir manche von ihnen auch hinter uns lassen können – darum geht's in diesem Ab21-Podcast!