Die Zeitschrift Emotion ziert ihre Cover gerne mit bekannten Frauen. Heidi Klum gehört allerdings nicht dazu. Warum, das erklärt die Herausgeberin der Zeitschrift: Katarzyna Mol-Wolf.

Emotion-Frauen, das sind weibliche Persönlichkeiten, die die Leserinnen ihrer Zeitschrift inspirieren sollen und die etwas zu sagen haben. Dazu gehören zum Beispiel die Schauspielerinnen Christiane Paul, Heike Makatsch oder Palina Rojinski. Sie alle sind auf den Titelbildern meist gar nicht so schnell zu erkennen. Denn statt aufgebretzelter Posen gibt es nur einen Hauch von Make-up und Lächeln, das von der besten Freundin stammen könnte.

"Man kann darüber sprechen, dass Heidi Klum eine spannende Vita hat, sicher auch eine interessante Persönlichkeit ist, aber trotzdem ist sie für mich keine Emotion-Frau."
Katarzyna Mol-Wolf, Herausgeberin der Zeitschrift Emotion

Für Frauen sind Vorbilder vor allem wichtig, wenn wesentliche Entscheidungen anstehen. Dann sorgen vor allem Personen für Inspiration, die starke Ideen, Ausstrahlung und Charakter haben. Frauen eben, die anpacken und ihr Leben aktiv gestalten. Und die anderen Mut machen, ihrem Beispiel zu folgen und selber mal etwas Neues zu wagen:

​"Es fällt uns leichter, eine Entscheidung zu treffen, wenn wir sehen, eine andere hat das auch gemacht."
Katarzyna Mol-Wolf, Herausgeberin der Zeitschrift Emotion

Wichtig ist dabei, Frauen vorzustellen, mit denen sich die Leserinnen identifizieren können. Die zwar berühmt und erfolgreich sind, aber nicht allzu weit weg von der eigenen Lebenswelt. Auch das ein Grund, warum die Covergirls der Emotion nicht total aufgebrezelt sind, sondern eher natürlich aussehen.

"Es gibt verschiedene Vorbilder oder Inspirationsquellen, je nachdem um welche Lebensphase es geht. Mal ist es meine Mutter, mal kann es eine starke Unternehmerin sein."
Katarzyna Mol-Wolf, Herausgeberin der Zeitschrift Emotion