25 Länder und 75.000 Kilometer in 22 Monaten. Herr Lehmann hat das alles tapfer durchgestanden - der Mitsubishi-Bus, mit dem Kathi und Martin fast die ganze Welt umrundet haben. Entstanden ist dabei auch gleich noch ein Roadmovie.

In diesen 22 Monaten auf der Piste waren Kathi und Martin nur einen Tag lang voneinander getrennt. Nämlich als Kathi mit der Fähre von Argentinien nach Uruguay übersetzte, um Geld abzuheben. Und Martin beim Bus blieb, um Zollangelegenheiten zu regeln. Ansonsten haben die beiden die gemeinsame Zeit genossen und sind sich nicht einmal auf die Nerven gegangen.

Ihre harmonische Reise haben die beiden als Roadmovie festgehalten. Martin ist Filmemacher und hatte vorsorglich die Kamera eingepackt. Doch als sie losfuhren, gab es die Idee zum Film noch nicht. Die kam den beiden erst auf der Hälfte der Reise.

Seit Juni sind Kathi, Martin und Herr Lehmann zurück in Deutschland. Ihr Roadmovie "Herr Lehmanns Weltreise" hat im November Premiere. Die Produktion des Films, das Pressen der DVDs und so weiter wollen sich Kathi und Martin per Crowdfunding vorfinanzieren.

"Der Film zeigt, wie wir die Welt sehen."
Martin Zech, Filmemacher und Weltumfahrer

Entstanden sei ein sehr subjektiver Film, sagt Martin. So wie sie die vielen Länder und die Menschen erlebt haben. Es ist ein Film voller Erinnerungen der beiden, die weiterhin das Fernweh packt. Denn zu Hause packe einen doch schnell wieder der alte Trott.