Ausnahmesituation: Nora und Thilo wollen backen, haben aber keinen Backofen. Das ist aber kein Grund zur Panik: Leckere Plätzchen kann man nämlich auch ohne Ofen backen. Der Backmeister Johannes Hirth hilft uns dabei. Er ist einer der zwei Wildbakers - und verführt uns zu einer leckeren Sauerei.

Einfach, schnell gemacht, sieht gut aus - und soll vor allen richtig gut schmecken, wenn es fertig ist. Das ist jedenfalls das Versprechen von Wildbaker Johannes Hirth, als er das Rezept für seinen "Kuchen am Stiel" vorstellt. Wer es gerne etwas trendiger mag, nennt die Stiel-Kuchen Cake-Pop und dekoriert ihn noch schmackhaft, sagt Johannes: "Wir wollen das Ganze heute ausdekorieren, damit das aussieht wie eine Weihnachtskugel." Eine Leckerei für die hippen Leute also.

Cake-Pop: Massiver, süßer Kuchen am Stiel

Ganz ohne Fertigzeugs geht es aber leider nicht. Weil wir nicht backen wollen, brauchen wir einen Fertigkuchen, Gewürz- oder Marmorkuchen zum Beispiel. Der wird kräftig zerkrümelt, da mischen wir Mascarpone rein und Crème Fraiche rein. Das erste Urteil von "Das sieht schon sehr lecker aus und riecht auch so", stellt DRadio-Wissen-Reporterin Nora Hespers fest. Während Moderator Thilo Jahn und Johannes diskutieren, kümmert Nora sich um das ofenlose Backen.

Wenn die Kugeln gerollt sind - eine ziemliche Sauerei bei zu matschigem Teig - werden die Cake-Pops in warme Schokolade getaucht, kommen in die Gefriertruhe, erklärt Johannes: "Wer nicht abwarten kann, darf aber auch schon eher reinbeißen." Eigentlich ganz lecker. Den Bäckern werden die Stiel-Kuchen allerdings nicht gerade aus den Händen gerissen."

"Wir Bäckereien sind in der Weihnachtszeit sehr traditionell angehaucht. Auch im Backkurs fragen die Leute immer nach den Klassikern."

Nora hat fertig gebacken, wenn auch nicht ganz nach Rezept oder nach Johannes' Anleitung. Darum gehen unsere Freestyle-Cake-Pops auch als Eigenkreation durch und wir nennen sie: Weihnachtsböller.